Köln Marathon vom 12.09.2004
Es ist der 12.06.2004 morgens um 6 Uhr in Deutschland. Der Wind blässt heftig, aber noch sitzt die Frisur. Oben am Himmel ziehen dicke Regenwolken heran. Eigentlich wie jedes Jahr, wenn der Köln Marathon vor der Tür steht und man sich bereit macht. Also: Regenklamotten ins Auto und sich auf ein Regenrennen vorbereiten. Schade, es könnte so schön sein in Kölle, wenn das Wetter mal mitspielen würde. Wenigstens ist die Temperatur mit 15 Grad erträglich.Kurz vor Köln wandelt sich dann das Szenario am Himmel: Plötzlich wird es heller und heller, der Himmel und die Sonne kommen hervor und die Regenwolken ziehen ab. Es könnte ein toller Tag werden. Auf dem extra eingerichteten Handbiker-Parkplatz herrscht um 7.30 Uhr bereits reges Treiben. Die Starterzahl hat sich gegenüber dem Vorjahr verdoppelt und liegt jetzt bei über 60 Bikern. Das hat diese Veranstaltung auch mehr als verdient. Bereits am Start wird man mit Sambaklängen von den zahlreichen Zuschauern angefeuert, die sich zu früher Stunde eingefunden haben. Dann pünktlich um 9 Uhr der Startschuss und die Hatz beginnt. Das Feld trennt sich schon kurz nach dem Start und eine 10- köpfige Spitzengruppe mit den Favoriten kann sich schnell absetzen. Es wird schließlich ein Ausscheidungsrennen, bei dem am Ende Errol Marklein, Markus Pilz, Torsten Purschke, Stefan Lange und Guy Rappé übrigbleiben. Leider bekommt Torsten Purschke vom Otto Bock Team relativ früh Probleme mit seiner Schaltung und kann ab KM 6 nur noch im "dicksten" Gang fahren. Damit ist er jeglicher Angriffsmöglichkeiten beraubt und kann nur noch "mitrollen" um Stefan Lange eventuell beim Zielsprint zu unterstützen. Das klappt dann auch recht gut und Stefan zieht den Zielanstieg "Deutzer Brücke" mit Volldampf hoch und kann sogar ein kleines Loch reissen. Leider hat er aber kein einziges "Körnchen" für die Abfahrt übriggelassen und so können Errol Marklein, Markus Pilz und Torsten Purschke vor dem Ziel wieder an ihm vorbeiziehen. Bei den Frauen siegt Andrea Eskau in einer sensationellen Zeit von 1:22:34 mit einem Riesenabstand vor Lily Anggreny und Corina Robitschko.
Köln ist eine absolute Topveranstaltung für Handbiker und wegen des besonderen Flairs auch für Neueinsteiger sehr zu empfehlen. Im Anfeuern gehört das Kölner Publikum halt zur absoluten Weltspitze. Da ist es völlig egal, auf welchem Platz man fährt. Also kommt alle 2005 beim nächsten Mal. Wenn ihr euch rechtzeitig anmeldet und die Veranstalter damit Planungssicherheit haben, wird evtl. auch eine Aufteilung der Siegprämien in einzelne Schadensklassen möglich sein.
Hier der Pressetext des Landschaftsverbandes Rheinland, der den Handbiker Marathon päsentierte.
Zu den Ergebnissen.
Bilder von Birgit und Christa
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Weitere Bilder von Christian Biermann
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