Angeblich gelähmte Sportlerin konnte gehen
2010 sprach die Presse noch von einem “Weihnachtswunder” doch nun klingt die Geschichte ganz anders. So schreibt z.B. Merkur-online
Wieder mal hat Monique van der Vorst Schlagzeilen geschrieben. Ihre “Wunderheilung” von 2010 war nun doch keine, die angeblich jahrelang gelähmte Athletin konnte immer gehen.
Den kompletten Artikel gibt es hier.
Erstellt von Eddy am 9. April 2012 um 00:16 Uhr
Kategorie: News
Schlagwörter: Monique van der Vorst

Erika Wagner sagte am 9. April 2012
Das haben doch eigentlich (fast) alle gewusst, die Monique auf den Rennen erlebt haben. Sie ist aber nicht die einzige, die sich auf diese Art hervortut.
sw sagte am 9. April 2012
die ganze Klasseneinteilerei plus die Klassifizierung ist ein einziger Witz. Ich denke hier nur mal an die Grenzziehung für Liegebiker von H2 auf H3. Ein TH10 ist demnach (nach Auffassung nichtbehinderter UCI-EXPERTEN) gegenüber einem TH11 liegend in einem Maße benachteiligt, dass er gegen Sportler mit Ausfall der kompletten Rumpfmuskulatur (TH3/4) starten darf.
In der Realität jedoch (Rennergebnisse), lässt sich ein “Unterschied” von TH9/10 zu TH11 usw. nicht mehr festmachen, da bei dieser Lähmungshöhe, liegend, die 1-3cm Lähmungshöhenunterschied völlig irrelevant sind. Es ist eine Klasse!!! Da fällt die Van der Vorst mit ihrer “Schummelei” nicht mehr ins Gewicht.
KarinM sagte am 24. Mai 2012
Mich stört an der ganzen Van der Vorst Lüge, daß durch solch unsportliches Verhalten jedem Handbiker dessen Behinderung nicht von einer Lähmung kommt, automatisch das Mißtrauen entgegen gebracht werden kann, daß auch er ein Schummler sein könnte. Vieleicht sollte man die ganze Klassifizierung einmal überdenken. Statt sich ausschließlich an Lähmungshöhen zu orientieren, wäre es vieleicht besser nach Funktionseinschränkungen ein zu teilen. Dies würde nicht nur angebliche Lähmungen enttarnen, sondern auch denen eine Chance geben, die keine Lähmungen haben, aber trotzdem ihre Kurbel nur eingeschränkt greifen können.
jenss sagte am 5. Juni 2012
Ob Monique ganz bewusst gelogen hat? Ich meine, ein Mensch kann doch nicht mehr als 10 Jahre Querschnittslähmung vortäuschen. Da muss doch tatsächlich was gewesen sein, denke ich.
>Das haben doch eigentlich (fast) alle gewusst, die Monique auf den Rennen erlebt haben.
Inwiefern? Sie saß da noch im Handbike und hat schon sichtbar ihre Beine bewegt?
BTW: Wie weit war sie in Rennen wirklich im Vorteil ggü. anderen Kniebikern ihrer Klasse? Ist es so wertvoll, wenn man doch noch Beine bewegen kann, obwohl die im Bike an fester Position sind?
j.
PS: Kenne mich mit Handbikes nicht wirklich aus, vielleicht sind meine Fragen naiv
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