Rabobank kündigt van der Vorst
Auf “Focus online” ist ein Artikel über die ehemalige Handbikerin Monique von der Vorst erschienen.
Das jahrelange Vortäuschen einer Querschnittslähmung hat die frühere Rollstuhl-Athletin Monique van der Vorst nun ihren Job gekostet.
Erstellt von Thomas Wagner am 3. Juli 2012 um 10:39 Uhr
Kategorie: News
Schlagwörter: Monique van der Vorst

Veit sagte am 6. Juli 2012
Der Absturz eines Idols. – Dabei ist sie möglicherweise nur die immer größer werdende Spitze eines Eisbergs.
MissFit sagte am 8. Juli 2012
Ich habe in holländischen Tageszeitungen gelesen, dass sie wieder im Rolli sitzt.
jenne sagte am 10. Juli 2012
Warum sollte sie wieder im Rolli sitzen?
jenne sagte am 10. Juli 2012
Ich frage mich noch immer, wie das alles mit ihr sein konnte. Die Unfälle damals waren doch nicht gestellt, oder? Wie kann ein Mensch so lange eine Lähmung vortäuschen? Unglaublich. Jetzt wäre eine Verfilmung ihrer Geschichte fast noch interessanter als wenn das alles Wirklichkeit gewesen wäre.
Waren die Oberschenkel dünn? Ihre Leistung auf dem Handbike muss aber ja echt gewesen sein, nur die Klasseneinordnung “falsch” (bzw. sie gehört gar nicht in de Behindetensport und dürfte eigentlich keine Handbike-Wettkämpfe fahren, oder?). Für mich ist die ganze Geschichte noch ziemlich im Unklaren. Und jetzt sitzt sie wirklich wieder im Rollstuhl? Vielleicht wurde der Vertrag bei Rabobank auch deswegen aufgelöst und nicht wegen der Schummelei in der Vergangenheit?
Veit sagte am 10. Juli 2012
Mich beschäftigt noch etwas ganz anderes.
Bei den Dopingfällen im Radrennsport wurden in der Vergangenheit auch die dafür verantwortlichen Ärzte (also diejenigen, welche die Präparate beschafft bzw. verabreicht haben) zur Verantwortung gezogen und bestraft.
Was ist mit den medizinischen Gutachtern, die für die Klassifizierung und Betreuung der Sportlerin zuständig waren? Müßten die nicht auch zur Rechenschaft gezogen und ihre Namen veröffentlicht werden? – Es kann doch wohl bei heutigen Stand der Medizin nicht sein, daß solche Umstände nicht festgestellt werden können!
Mal ganz salopp formuliert (auch wenn das natürlich wegen des Tatbestands der “vorsätzlichen Körperverletzung” in Praxi nicht so geht): Wenn man mit einer Nadel in den gelähmten Körperteil sticht und der Betroffene darauf gar nicht schmerzempfindlich reagiert, kann man doch wohl sicher sein, daß er nicht simuliert. Noch einmal: Mir ist natürlich vollkommen klar, daß so eine Methode nicht praktikabel ist – auch weil eben andere Sportler mit Mobilitätseinschränkungen (z.B. MS) sehr wohl noch über die entsprechende Sensibilität verfügen. Aber es wird doch wohl medizinische Tests geben, die ähnliche Resultate liefern können. – Oder irre ich mich da?
icke sagte am 10. Juli 2012
http://www.welt.de/sport/article106153419/Van-der-Vorst-Ich-habe-nicht-gelogen.html
jenne sagte am 10. Juli 2012
Ja, es ist eine seltsame Geschichte. Wenn sie nun wirklich wieder im Rollstuhl sitzt, was bedeutet das? Eine weitere Lüge oder die Bestätigung dieser “psychischen Lähmung” oder sowas?
Der Nadeltest ist im Prinzip keine schlechte Idee. Gab es denn schon vorher mal solche Fälle von Nichtbehinderten im Handbikesport? Ich kann mir echt nicht vorstellen, dass sie 13 Jahre lang das Ganze nur gespielt hat. Waren ihre Beine eigentlich zu muskulös für eine Gelähmte? Hat sie alles geplant, auch die Unfälle inkl. Schleudertrauma? Ich vermute, am Anfang hatte sie tatsächlich zeitweise eine Lähmung und als ihr das Handbiken während der Reha immer besser gefiel, sie dann nicht wieder aus dem Sport raus wollte und keinem verriet, dass die Unfallfolgen längst behoben sind…
Eifel-Peter sagte am 16. Juli 2012
Nadelstiche in den Oberschenkel?
Meine Lieben,…an so einer Methode festzustellen,ob jemand wirklich gelähmt ist oder nicht ist doch sehr fragwürdig.
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Jeder inkomplett Gelähmte mit ein bisschen Sensibilität würde Dir wahrscheinlich eine schmieren,wenn Du der Person versuchst eine Nadel in den Oberschenkel zu stechen
Ich kenne einen Tetra,der recht muskulöse Oberarme hat,trotz seiner kompletten Lähmung ab C6.
Solche Extremfälle gibt es wohl immer…
Carsten sagte am 17. Juli 2012
Heute abend läuft auf Sat1 akte2012 “Warum die Frau im Rollstuhl wieder laufen kann”.
Allerdings handelt es sich um eine Andrea D.