Peakbreak 2012: Manfred Putz hat gefinished!
Unglaublich, aber wahr: Manfred Putz ist auch nach der 4. Etappe des Peakbreak 2012 noch dabei. Peakbreak bedeutet 8 Etappen über insgesamt 900 km in den Alpen mit 18.000 !!! Höhenmetern.
Die 1. Etappe über 109 km mit 2.600 Höhenmetern von Seeboden auf den Montezoncolan, das sog. Giromonster, einer der schwersten Berge des Radsports, wurde dabei innerhalb der Karenzzeit von 7,5 Stunden gefahren. Auf der 2. Etappe über 178 km von Arta Therme nach Bruneck mit unvorstellbaren 3.800 Höhenmetern lag Manfred dann mit etwas über 11 Stunden knapp über der Karenzzeit, war aber nicht der letzte im Ziel. Die 3. Etappe ging dann gestern von Bruneck auf den vom Giro bekannten Kronplatz. 26 hammerharte Kilometer nur bergauf mit Steigungen bis 26 %. Und das teilweise auf unbefestigten Wegen! Aber auch hier kam Manfred mit unglaublichen 3:16 innerhalb der Karenzzeit ins Ziel. Heute ging es dann von Bruneck nach Lienz. Hier waren 91 km mit 1.500 Höhenmetern zu überwinden. Auch hier wurde die Karenzzeit von 4,5 Stunden nur um 9 Minuten verfehlt. Bisher eine unglaubliche Leistung. Die nächsten Etappen haben es mit der Großglocknerstrasse und dem Kitzbühler Horn noch einmal richtig in sich. Roll on, Manfred!
Ergebnisse/Zwischenstände
Homepage Peakbreak
Update 11.07.2012: Ein Foto von ihm auf Facebook.
Heute ging es über den Großglockner. Eine Strecke von 134 km mit 2.600 Höhenmetern. Auch diese Etappe wurde in der Karenzeit (9 Stunden) in sensationellen 7:32 weggebügelt. Eine unglaubliche Leistung nach den Strapazen der letzten Tage! Und morgen wartet das Kitzbühler Horn…
Update 12.07.2012:
Und wieder eine Etappe innerhalb der Karenzzeit geschafft. 55 km mit 1.400 Höhenmetern auf das Kitzbühler Horn in 3:39! Jetzt scheint alles möglich zu sein. Morgen kommt allerdings mit 179 km und 2 heftigen Anstiegen und insgesamt 2.400 Höhenmetern wieder eine absolute Killeretappe! Wir drücken alle Daumen!
Update 13.07.2012:
Auch die vorletzte Etappe hat Manfred Putz innerhalb der vorgegebenen Zeit geschafft. Morgen geht es dann von St. Michael wieder zurück nach Seeboden. 102 km mit 2.100 Höhenmetern. Mittlerweile traue ich dem Teufelskerl alles zu und so wird er sich diesen Triumph nicht mehr aus den Händen reissen lassen.
Update 14.07.2012:
Wahnsinn! Manfred Putz hat es tatsächlich getan! Finisher beim Peakbreak, dem härtesten Alpenrennen für Nichtprofis. Auch die letzte Etappe wurde in der Karenzzeit geschafft. Meine absolute Hochachtung! Super Leistung!
Update 16.07.2012:
Einen Erlebnsibericht von Manfred Putz gibt es hier.
Erstellt von Thomas Wagner am 10. Juli 2012 um 16:18 Uhr
Kategorie: News
Schlagwörter: Manfred Putz

Veit sagte am 11. Juli 2012
Starke Leistung! – Ich bin beeindruckt.
icke sagte am 12. Juli 2012
das Foto auf Facebook führt ins leere.Viel Glück und Gesund wieder kommen.
Eddy sagte am 12. Juli 2012
@icke
Ich habe den Link gerade aktualisiert. Ansonsten bei Facebook nach “Peakbreak” suchen, dann die Bilder der 4. Etappe anwählen. Das Zweite Bild ist es dann.
Eifel-Peter sagte am 13. Juli 2012
Ich möchte die Leistung der Marathonathleten hier im Forum nicht schmälern,aber verglichen mit solch einem Alpenrennen verblassen die Herausforderungen einer ebenen 42Km-Marathondistanz doch völlig!
Veit sagte am 16. Juli 2012
Manfred, herzlichen Glückwunsch! – Ich gebe zu, daß ich mich bei der Machbarkeit echt verschätzt habe. (Für mich selbst halte ich so eine Leistung allerdings nicht für realistisch.)
Ich bin mir jedoch sicher, daß jedoch nur ganz, ganz wenige Handbikeathleten eine solch herausragende Leistung erbringen können. Ob das jeder Sportler aus den Olympiateams kann, sei noch dahingestellt…
Meine Fragen an Manfred:
1. Hast Du die Steigungen im Liege(hand)bike bewältigt? – Ich kann mir gar nicht so recht vorstellen, daß man in dieser Position genug Druck auf die Kurbel bekommt.
2. Welche Übersetzungen bist Du gefahren?
3. Hast Du Therapeuten bzw. ein Support-Team für die Regeneration mit dabeigehabt (für Massagen usw.)?
Den Kronplatz habe ich wegen der unbefestigten Piste bisher gemieden, weil ich der Meinung war, daß das Vorderrad bei der Steigung darauf keinen Griff mehr hat. Den werde ich jetzt wohl auch mal angehen.
Manfred Putz sagte am 20. Juli 2012
Hallo Veit,
erstmals danke!! Ja ich habe alles mit dem Liegebike alleine bewältigt. Meine Schaltung ist eine SRAM XO zehnfach 11-36 und an der Kurbel habe ich ein 26 Zahnkranz als kleinstes. Es war echt am Limit und oft nur mit großer Willenskraft zu bewältigen. Abends hatte ich öfters Massage, die Handgelenke haben mir die meisten Probleme gemacht. Auch war ein Freund dabei der mir immer Essen gab und auch die Trinkflasche nach bedarf wechselte und mir moralisch beistand. Nach der Etappe vier mußte er mich sogar aus dem Bike bringen, da ich völlig leer war und durch den Starkregen stark unterkühlt war. Die Vorbereitung war im Olympiastützpunkt Salzburg Rif. Hier wurde die Ernährung und auch die Wattzahl vorgegeben und nach der hielt ich mich auch die meiste Zeit. Auch war Judith meine Ernährungsberaterin an zwei Tagen dabei. Ohne proffesionelle Vorbereitung wäre es schwer möglich gewesen. Den Kronplatz hoch da mußte ich bei den Kehren oft revisieren um weiter zu kommen. DIe extremen Steigungen am Kronplatz mit 26% sind gut befestigt und “nur steil”. DAnke für euer Intersesse an meiner Tour!!
Veit sagte am 24. Juli 2012
Klasse Manfred und Danke!
Ich finde es prima, daß Du Dir nicht zu fein dafür bist, auch mal ganz reale Hinweise bzw. Informationen zu Deiner Aktion zu liefern.