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Inklusion a lá Hamburg

Jetzt ist es also offiziell:

In Hamburg werden die Rollstuhlsportler ab 2018 nur noch auf einem bescheidenen Nebenschauplatz antreten können. Der Start erfolgt getrennt vom Hauptlauf über eine Stunde vorher um 8.20 Uhr voraussichtlich ohne nennenswerte Zuschauer- bzw. Medienbeteiligung, weil diese sich wohl eher auf den Hauptlauf beschränken wird.

Dass es an der Strecke besser sein wird, ist wohl eher unwahrscheinlich. Naja, ich werde mich mal bei den Startern erkundigen, die dort 2018 antreten. Für mich ist ein Start dort erst mal nicht angedacht. Aufgrund der Startzeit ist eine Anreise am Vortag erforderlich, was mit hohen Kosten verbunden ist und abseits der Öffentlichkeit kann ich auch in den heimischen Wäldern fahren.

Wer diese Vorgehensweise zu den vollmundigen Bekundungen zur Inklusion in der Sportstadt Hamburg als „Active City“, in der die gemeinsame Teilnahme von behinderten und nicht behinderten Sportlern dazugehört, auch nicht teilen kann, sollte sich an folgende Adressen wenden:

Olaf Scholz (SPD) Oberbürgermeister der Hansestadt Hamburg: http://www.olafscholz.hamburg/main/pages/index/p/7

Andy Grote (Innen- und Sportsenator): http://www.hamburg.de/innenbehoerde/

oder mal die Hamburger Sparkasse als Hauptsponsor und Namensgeber anschreiben: https://www.haspa.de/

 

Hier ist dann als Denkanstoß der offene Brief des bisherigen Ansprechpartners des Hamburg Marathon, Jörn Kreinberg, an den Hamburger Innen- und Sportsenator Andy Grote:

http://www.handbikesport.de/offener-brief-an-den-hamburger-innen–und-sportsenator-andy-grote,1,2061.html?#01id2061


Ein Kommentar

  • Jörg Gerken kommentierte am 16. September 2017

    Sehr geehrter Herr Grunert,

    in Ihrer Eigenschaft als Hauptsponsor des Hamburg-Marathon 2018 wende ich mich an Sie und möchte meinen Unmut darüber zum Ausdruck bringen, dass Behindertensportler (Handbiker und Rollstuhlfahrer) von der Hauptveranstaltung ausgeschlossen wurden.
    Stattdessen wurden Handbiker und Rollstuhlfahrer auf den unattraktiven Nebenschauplatz des neuen Halbmarathons gedrängt, der vom Hauptlauf Marathon abgekoppelt ist.
    Ihnen als namensgebender Hauptsponsor sollte an einer Inklusion von behinderten und nicht behinderten Sportlern gelegen sein.
    Den Organisatoren sind Behindertensportler anscheinend ein Dorn im Auge, anders kann man diese unverständliche Entscheidung nicht verstehen.
    Im Namen aller Behindertensportler bitte ich Sie Ihren Einfluss auf die Organisation geltend zu machen um Handbikern und Rollstuhlfahrern einen gleichberechtigten Start im Feld des Hamburg-Marathon wieder zu ermöglichen.

    Mit freundlichen Grüssen

    Jörg Gerken
    Am Wallberg 49

    23569 Lübeck

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