Faszination Handbike
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Stadtradeln – Radeln für ein gutes Klima

Zugegeben: der Slogan ist ein bißchen weit hergeholt. Aber die Initiative ist es – so scheint mir – wert, vorgestellt zu werden. Für alle diejenigen Handbiker, die sich gerne im Zeichen der Inklusion in die Gemeinschaft der Radsportenthusiasten einbringen möchten, ist das vielleicht eine Alternative, die zunehmenden Akzeptanzprobleme bei den großen Marathonveranstaltungen zu kompensieren. So kann man nämlich auch mit dem Handbike in der Öffentlichkeit wahrgenommen werden. – Wie funktioniert also das Ganze?

Jede (deutsche) Kommune kann sich prinzipiell an der Aktion beteiligen. Die teilnehmenden Radsportler wiederum müssen in dem Ort entweder wohnen, arbeiten oder lernen, um dann in Teams für diesen zu starten. Dabei ist es möglich, selbst eine Mannschaft zu gründen, natürlich sinnigerweise mit mehr als einem Mitglied. Wer kein eigenes Team gründen will oder sonst keine passenden Partner findet, kann sich ganz unkompliziert dem sogenannten „Offenen Team“ anschließen.

Innerhalb einer zuvor festgelegten 3-Wochen-Frist sollten nun für die Kommune im Zeichen des Umweltschutzes (Motto: „Rad statt Auto“) möglichst viele Kilometer per Rad zurückgelegt werden. Dabei ist es unerheblich, ob während dieser Zeit der tägliche Arbeitsweg abgerechnet wird oder Urlaubs-, Wochenend- bzw. Freizeittouren. Auch die Nutzung von E-Bikes ist ausdrücklich erlaubt. Weitere Infos dazu finden sich in den Spielregeln sowie in den FAQ auf den Seiten der Initiative.

Natürlich gibt es dabei auch Preise zu gewinnen – allerdings wohl eher für die Lokalpolitiker (hier „Stadtradler-Star“ genannt … haha) bzw. für die Kommunen. Dem „gewöhnlichen“ Radler bleibt dafür der Ruhm der Tat. Das ist doch auch etwas! Preisgelder gibt es hier jedenfalls keine, auch nicht für überdurchschnittliche Leistungen.

Also Leute: Schaut doch mal, ob eurer Heimatort sich schon an der Initiative beteiligt (s. Karte bzw. Liste) und dann geht’s los! Die Kampagne 2017 ist zwar in wenigen Tagen zu Ende, aber im kommenden Jahr gibt es die nächste Gelegenheit zur Teilnahme. Gründet Teams mit aussagefähigen Namen (d.h., aus denen die Besonderheit unserer Sportgeräte hervorgeht) und stellt euch dem sportlichen Vergleich mit der Welt der Zweiradfahrer!

So funktioniert Inklusion!

Anmerkung: Ich war übrigens in diesem Jahr zum ersten Mal dabei, nachdem ich eher durch Zufall auf diese Initiative gestoßen bin. Für das „Offene Team“ von Dresden habe ich dabei innerhalb des festgelegten Aktionszeitraums vom 2. – 22. September immerhin knapp über 1000 km absolviert (s. Übersicht).


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