• Eine Tour entlang des Rheins von Basel bis Xanten in 11 Etappen
    Profil: 813km, wellig
    Region: Deutschland, Frankreich, Schweiz, Baden-Württemberg, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Mittelrhein, Niederrhein, Pfalz, Rhein, Ruhrgebiet, Schwarzwald, Basel, Karlsruhe, Mannheim, Worms, Mainz, Andernach, Bonn, Köln, Düsseldorf, Duisburg, Xanten
    Belag: Asphalt, Feldweg, Kies/Schotter, Pflaster
    Verkehr: Für Kraftverkehr gesperrte Strecke, Landstraße, Radweg, Stadtverkehr, Wenig befahrene Straße
    Geeignet für: Adaptivbike, Elektrobike, Tourenbike
  • Start der Tour in Basel nach Anfahrt mit dem Zug über Straßburg. Die Etappen führen uns über sehr ruhige Wege mit Sicht auf die Naturschutzgebiete an Altrheinarmen vorbei, von dem eigentlichen Rhein sieht man zunächst wenig aufgrund der Deiche. Die Wegqualität ist durchgehend Feinschotter, da wir Glück mit dem Wetter haben, werden wir "nur" staubig. Allerdings gibt es gleich zu Beginn durch Bauarbeiten an den Rheinpoldern einige Umleitungen des Rheinweges, zweimal führt der Weg über eine steile Senke mit grobem, lockeren Schotter.
    Etappenziel sind Breisach, mit einem an einem sehr steilen Berg gelegenen Hotel "Kapuzinergarten", erstaunlich die Umsetzung der Barrierefreiheit an diesem Felsen, allerdings mit einem eher schlechten Preis-Leistungsverhältnis, dann Schwanau, (auf dieser Etappe stehe wir ohne Vorwarnung vor einer schmalen Brücke mit zwei Stufen am Anfang und am Ende!) Rheinau, Karlsruhe, die Etappenlänge zwischen 65 und 75 km.
    Mit Etappen von 80 bis 90 Km fahren wir über Ketsch, Mannheim nach Nierstein. Auch auf dieser Etappe haben wir einige Umleitungen, die 10 km Umweg bringen und den Weg teilweise in die Weinberge verlegen. Immerhin wird der Untergrund etwas besser. Der weitere Streckenverlauf führt über Mainz, Bingen und den Mittelrhein an der Loreley, Kaub (schöne Jugendherberge!), St. Goar, Boppard nach Koblenz und weiter nach Andernach. Die Wegqualität ist wechselnd, die asphaltierten Wege sind leider sehr häufig durch Asphaltbrüche und Wurzelbrüche beschädigt, was sowohl für Radfahrer als auch für die Handbiker eine ständige Ausbremsung bedeutet.Nach Andernach wird das Rheintal breiter, wir kommen dem Niederrhein näher mit den Etappen über Bonn, Wesseling, Köln nach Düsseldorf, wo wir ein sehr schönes Hotel in einem ehemaligen Mutterhaus der Diakonissen finden. Die letzte Etappe nach Xanten führt uns über Duisburg, die absolut stressige Strecke durch die Stadt (unübersichtlich, teilweise keine Radwege an der Straße) lassen wir so schnell wie möglich hinter uns und können die bessere Luft auf glatten Wegen am Rheindeich entlang nach Xanten genießen.
    Fazit: interessante, wechselnde Landschaften in dem Verlauf des Rheins, Wegqualität zu einem hohen Anteil nicht eines europäischen Fernradweges "würdig", Wetter war super (in zwei Wochen nicht einmal die Regenkombi ausgepackt!), wenig Betrieb auf dem Radweg.
  • Hinweis
    Baumassnahmen an den Rheinpoldern am Oberrhein mit Führung über steile Senken mit losem, grobem Schotter
    Enge Brücke mit Stufen am Anfang und am Ende (Foto)
    Eine sehr steile Stelle (Handbike kommt an die Haftgrenze) hinter Bonn vor Wesseling
    mehrfach schlechte Asphaltqualität mit Wurzelbrüchen
    Unsere Hotels:

    B & B Weil am Rhein, ordentlich und barrierefrei
    Hotel Kapuzinergarten Breisach, eigentlich spannend in den Berg gebaut mit barrierefreier Bauweise, leider nicht ganz sauber und Essen sehr teuer, da das haus ganz oben am Berg liegt, will man aber nicht mehr freiwillig in die Unterstadt zu essen.
    Hotel Schwanau in Schwanau Allmannsweier, ordentlich und barrierefrei
    Hotel Gasthof Ratz, Rheinau, sehr nettes Haus und nette Wirtsleute, Bad barrierefrei außer dass an den WC- Seiten nur zwei nicht wegklappbare Griffe sind, Bett sehr niedrig, gutes Essen
    B&B Karlsruhe, wir in Weil am Rhein, liegt sehr laut, aber die Fenster tun ihre Arbeit, Klimaanlage
    Seehotel Die Ente in Ketsch, Bad nicht vollständig barrierefrei, Rollitoilette im Restaurantbereich nutzbar, liegt schön und ruhig...wenn nicht grade eine Hochzeit gefeiert wird.
    Best Western in Nierstein, passt gut und gutes Essen
    Rheinsteig JH Kaum, sehr schönes Jugendgästehaus, trotz Nähe zum Bahngleis bei geschlossenem Fenster ruhig
    Parkhotel Andernach, schöner Blick übers Rheintal, Bad passend aber eng, superhohe Boxspringbetten!! Besonderheit: um 22.30 wird der Aufzug mangels Nachtportier abgestellt und das Zimmer ist in der ersten Etage
    Hotel am Rhein in Wesseling bei Bonn, Zugang über Kopfsteinpflasterrampe, Bad zugänglich, aber mit normaler Toilette nicht als barrierefrei zu bezeichnen, Dusche befahrbar
    Hotel Mutterhaus in Düsseldorf: unser teuerstes Hotel, schönes altes Gemäuer und ruhig, prima Frühstück, zum essen muss man in die nahegelegene Fußgängerzone
    JH Xanten: einfache Jugendherberge, aber rolligeeignet
    Wir hatten noch einige Unterkünfte gefunden, die dann aber nicht mehr in unsere Etappenplanung gepasst haben, z.b.
    Badischer Landgasthof Hirschen in Hügelsheim
    JH in Speyer, Mannheim, Mainz, Bingen, Leutesdorf, Bad Honnef
    Auch in Köln Deutz gibt es eine gute, allerdings kamen wir zur Gamescom durch Köln, da war kein Bett mehr zu kriegen, oder nur überteuert.
  • paulinicus
    Erstellt von paulinicus am 27.08.2017 um 11:44 Uhr
    Geändert am 02.09.2017 um 16:47 Uhr
    Bisher 211 mal gelesen, zuletzt am 24.09.2017 um 09:19 Uhr