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freedom ryder superbike

Das Thema wurde bisher 1083 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 08.05.2012 um 11:39:41 Uhr.
Es gibt insgesamt 4 Beiträge von 4 unterschiedlichen Personen.
  • freedom ryder superbike

    Gibt es Erfahrungen mit diesen Bikes bzw. kennt sich wer aus über Bezugsquellen / Services in D ? Freue mich über jede Info.

    Manuel
  • freedom ryder superbike

    Avis
    Hallo Manuel,

    ich hatte das Vorgängermodell, das mit dem roten Rahmen. Ich sag mal: ein günstiges Asphalt-Rennrad für Bastler. Zum Service kann ich nicht viel sagen: Ich hatte es aus USA bestellt. Einmal hatte ich den Hersteller zwecks Ersatzrädern angeschrieben, die hätte es aber nur als Import mit hohen Versandkosten gegeben.
    Das Rad selbst wurde in Einzelteilen mit einer kurzen fragwürdigen Bauanleitung geliefert (da ist Ikea Luxus ´gegen). Mein Kumpel und ich haben die Lenkung nicht so zusammenbekommen, dass man bequem fahren konnte. Auch waren die Fußstützen sehr klapperig und sind bei Belastung oder einem Holper schnell mal nach unten geklappt.
    ABER: Nachdem unser Fahrradhändler das Teil neu zusammengebaut und einige Teile fest auf meine Größe verschweisst hat, klappte es gut. Besonders die Neige-Lenkung finde ich genial. Ich habe geschiente Beine und kann mich etwas an meinen Beinen abstützen. Ohne Beine klappt das evtl. nicht so gut. Die Neigetechnik macht das Rad in Kurven sehr stabil und man hat bei Bedarf eine Hand frei (zum Handzeichen geben oder Fotografieren oder so).
    Das Rad hatte mich, trotz handwerklicher Mängel der Lieferversion, lang begleitet. Ich bin aber kein Rennfahrer, sondern fahre daheim auch auf Wald- und Ackerwegen oder auf Touren mit Famile. Deshalb hab ichs dann verkauft und mir ein Allzweck- und Geländegängiges Schmicking nach Wunsch fertigen lassen. Aber auch wenn das Schmicking fast 3mal so teuer war, die Neigetechnik vermisse ich.
  • freedom ryder superbike

    Veit
    Mein erstes Handbike war 2000 ebenfalls ein Freedom Ryder. Das habe ich damals über einen deutschen Verteiler bezogen: ich glaube, er hieß Harald Wörz und kam aus der Nähe von Bad Wimpfen.

    Die Lenkung mit der Neigungstechnik ist ungewöhnlich, hat aber auch ein paar Vorteile. Man kann z.B. auch mal einarmig kurbeln und freihändig nur durch Gewichtsverlagerung bergab fahren (wenn man den Dreh raus hat). Dafür ist das Bike allerdings auch "hochbeiniger", schließlich befindet sich technisch bedingt die Lenkungskonstruktion unter den Sitz. Außerdem sitzt man auf einer festen(gepolsterten) Fläche und nicht ähnlich einer Hängematte auf (nachfedernden) Gurten, wie heute bei den namhaften Herstellern. Deshalb hatte ich mir über lange Strecken immer mal offene Stellen am Hintern geholt, während das mit meinem jetzigen Bike nicht mehr vorkommt.

    Thema Verarbeitungsqualität. Typisch amerikanisch, d. h. schlampig bis zur Unzumutbarkeit. Die erste Schweißnaht brach bei mir bereits nach etwas mehr als 1000km, die verwendeten Bleche waren zu dünn ausgelegt, so daß die wichtigen tragenden Teile einfach gerissen, gebrochen, ausgeschlagen sind. Trotz der - ebenfalls typisch amerikanischen - großsprecherischen "Garantie auf Lebenszeit" (wie soll man die in Anspruch nehmen, wenn sich der Hersteller hinter'm Teich befindet?) kann man dieses Produkt im Verhältnis zur deutschen Wertarbeit nur als Schrott bezeichnen.

    Wenn Du mehr basteln als fahren willst, kauf Dir so ein Gerät!

    http://www.saechsische-schweiz-barrierefrei.de/cms/fileadmin/bfree/content/reisen/schweiz2002/ansichten/oberhalb_von_gletsch.jpg (In den Alpen im Jahr 2002)
    4 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 07.05.2012 um 22:19:34 Uhr
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  • Freedom Ryder

    Ich hatte auch mal so ein Teil, allerdings nicht das Superbike, sondern die Standardausführung. Damit zu fahren machte schon Spass, aber einen Punkt muss man bedenken, wenn man öfter mal in hügeligem Gelände fährt. Man verliert beim Fahren am Berg ziemlich viel Kraft, weil die Stabilität des Bikes nicht sehr hoch ist. Man muss immer dafür sorgen, dass das Bike geradeaus fährt, was am Berg je nach Steigung nicht immer ganz einfach ist. Dafür macht bergab fahren damit allerdings wesentlich mehr Spass als jetzt aktuell mit meinem Schmicking. Einfach zurücklehnen und mit leichten Gewichtsverlagerungen lenken. Die Sitzposition ist auch nicht so toll, weil sehr hoch. Die Lenkung ist halt unterm Sitz und Ein- und Aussteigen kann auch schwierig werden wegen der fehlenden Rahmenstabilität. Was die anderen zur Verarbeitung gepostet haben, kann ich so nicht bestätigen. Mein Bike war mit Ausnahme der vorderen Felge sehr gut verarbeitet. Die vordere Felge musste ich durch eine Mountainbikefelge ersetzen, die war doch etwas unterdimensioniert.
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