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Wie oft eine Panne?

Das Thema wurde bisher 5791 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 26.05.2012 um 23:44:55 Uhr.
Es gibt insgesamt 28 Beiträge von 9 unterschiedlichen Personen.
  • Wie oft eine Panne?

    Carsten
    Ich habe mir mal wieder einen Reifen kaputt gefahren. Dabei kann ich mir nicht so recht erklären, wie das passiert ist. Es gibt ein ganz kleines Loch im Schlauch und eins im Mantel, aber nicht auf der Lauffläche, sondern an der Seite 5mm über der Felge. Die einzige Idee ist, daß ich von einer Bordsteinkante, die zu hoch war, gefahren bin und dann der Druck zu groß wurde. Oder vielleicht habe ich mir auch nur den Mantel beschädigt und ein Draht des Mantels hat dann den Schlauch beschädigt. Reifen und Schlauch sind aber höchstens ein halbes Jahr alt.

    Wie oft habt ihr eine Reifenpanne und was ist meistens der Grund dafür?
  • Tja, was soll ich sagen..

    Hallo Carsten,

    ich habe mir die letzten beiden Handbikes auf 28" Basis bauen lassen, einer der Gründe war, daß ich auf eine schier unübersehbare Reifenauswahl zurückgreifen kann.

    Ich fahre jetzt seit 2 Jahren (ca. 18000km pannenfrei) einen Veloflex Reifen und der ist sehr gut. Schnell bei allen Temperaturen, und vernünftig pannensicher. Muß aber fairerweise sagen, daß es sich dabei um einen Rennreifen handelt und ich natürlich nur auf der Strasse oder Radweg (geteert) fahre. Gelegentlich mal auf einen gekiesten Parkplatz. Man sollte aber auch nicht geizig sein, und die Reifen tauschen, wenn man ihnen ansieht, daß sie ihre 4000-6000 KM (in meinem Fall bei den Veloflex, Antriebsrad) runter haben. Vorher bin ich auf 571 immer den Schwalbe Ultremo gefahren, hatte pannenmäßig aber auch keine Probleme.

    Ich achte aber auch vor jeder Ausfahrt auf den richtigen Reifendruck.

    Es kommt halt auch darauf an, was man fahren möchte (Gelände). Danach muß man sich seinen Reifen aussuchen, bzw. die Größe seiner Räder bestimmt etwas die Auswahl. Für die übliche 26-571 Größe ist die Auswahl schon sehr beschränkt, für die die Größe 559 gibt es zwar sehr viel Auswahl an Feldweg und Mountainbike Bereifung aber halt wenig, was auf geteerten Strassen/Weg Spaß macht.

    Meine Erfahrungen:

    559: Schwalbe Durano oder wenn es hart kommt (viele Glassplitter in der Stadt) den Durano Plus als Reifen für Asphalt
    559: Schwalbe Marathon Plus oder Evolution für Wald/Wiesen, Berge/Forststrassen
    571: Schwalbe Ultremo oder wenn es hart kommt, den Conti GP4000
    622: da gibt es soviel Auswahl, mein Favorit Veloflex oder auch den Conti Competition

    Fazit: Ich lege wert darauf, daß mein Reifen einen möglichst geringen Rollwiderstand bei möglichst hoher Pannensicherheit hat. Das ist aber immer ein Kompromiss, beides läßt sich nicht unter einen Hut bringen.

    Es werden hoffentlich noch mehr Antworten kommen, jeder hat ein anderes Gelände und seine Vorliebe (und da würde ich mich ehrlich freuen, wenn viele von Ihren Erfahrungen berichten). Meine Favoriten habe ich Dir genannt.

    Ich hoffe, daß die Handbike-Hersteller doch noch dazu übergehen, mehr 28" Räder zu bauen (auf Extra-Wunsch geht es ja meistens) . Für den Alltags-Einsatz sind diese Räder gut genug und die Reifenauswahl ist schier nicht zu überblicken. für den Renneinsatz sowieso nur zu empfehlen.
    Für spezielle Anwendungen: Mountainbike, oder schwerpunktmäßig Feldwege oder Forststrassen würde ich sowieso nur auf 559 setzen.

    Meines Erachtens ist die Größe 571 out und für den Markt nicht mehr nötig.

    Reinhard






  • 28'' Räder

    Wieso sind 28'' Räder für ein Renneinsatz zu empfehlen??
  • Meine Meinung dazu..

    Ich möchte betonen, daß es sich dabei um meine Meinung handelt.
    Ein größeres Rad schluckt Unebenheiten besser und die Reifenauswahl ist speziell
    für Rennen unglaublich groß.
    Nachteilig ist sicherlich, daß ein ein größeres Rad mehr im Wind steht, als ein kleines, und
    natürlich auch ein wenig mehr wiegt. Ich konnte diese wohl eher theoretischen Nachteile nicht spüren.
    Ich bin jahrelang auf 571 gefahren, möchte jetzt meine 28" Schlappen aber keinen Augenblick mehr missen. Der Mehrpreis bei der Bikeherstellung hat sich für mich gelohnt. Aber wie gesagt, das ist meine Meinung.

    Reinhard
  • -MIRFÄLLTKEINESINNVOLLEÜBERSCHRIFTEIN

    Carsten
    Das Problem ist ja, daß ich hinten 20" Räder habe, für die man schlecht Bereifung bekommt. Der Mantel hat max. 1500 km runter und ist ein Durano. Da das Loch an der Seite ist, habe ich keine richtige Erklärung dafür.
  • Loch an der Seite...

    Für ein Loch an der Seite gibt es schon Erklärungen. Einmal im Kiesbett etwas eingesunken und an einem spitzen Stein geschrammt oder eine Metallklammer, die sich beim Drüberfahren aufgerichtet hat und einen Stich gemacht hat, usw....
    Für 20 Zoll ist es nicht leicht, Reifen zu finden. Mir fällt da auch nur der Durano und der Marathon Plus ein.
  • Pannenphasen

    Ich hatte schon Phasen, da hatte ich fast jede Woche einen Platten, dann wiedermal 2000km gar kein Plattfuß, ist also nie vorher zu sehen. Seitlich haben die meisten Mäntel so gut wie keinen Pannenschutz, ein Steinchen schräg angefahren, ein Dornenästchen, etc. können da sofort Schaden anrichten!

    Die Zollgröße spielt da wohl kaum eine Rolle, allerdings sind 28" eine feine Sache, weil sie wesentlich ruhiger laufen. Zukünftig wird es für uns Handbiker noch schwieriger gute Laufräder zu bekommen, weil auch Triathlon auf 28" umstellt und nur noch Moutainbikefelgen als 26" auf dem Markt sein werden...
  • Pannenintervalle und Reifendurchmmesser

    Veit
    Hallo Carsten,

    ich kann als Reifen den Continental Grand Prix 4000 empfehlen. Früher bin ich den Schwalbe Stelvio in der Größe 23-571 gefahren, der dann durch den Ultremo abgelöst wurde. Mit dem hatte ich dann nur noch Ärger: geringe Laufleistung (1000-1500km) und häufige Pannen. Die Erstauflage des Ultremo ist aber inzwischen mindestens technisch überarbeitet worden, um die genannten Probleme auszubügeln. Wie gut dieser Reifen heutzutage ist, kann ich also nicht mehr beurteilen.

    Mit meinen jetzt verwendeten Continental-Reifen bin ich jedenfalls äußerst zufrieden, so daß ich keinen Grund für einen nochmaligen Wechsel sehe. Eine Laufleistung von weit über 5000km (u. a. abhängig davon, ob der Reifen für das Antriebsrad verwendet wird oder nur hinten "mitläuft") ist locker drin. Auch im Gelände macht er bei mir eine gute Figur. Allerdings muß ich dazu sagen, daß ich mit ca. 62kg Körpergewicht relativ leicht bin. Bei 80kg Belastung kann das schon anders aussehen. Meine letzte Reifenpanne liegt schon einige Zeit zurück. Meistens ist dabei das Antriebsrad Mode - eigentlich logisch, liegt doch dort sowohl das größte Gewicht (aufgrund der Gewichtsverteilung, außerdem teilt sich das Gewicht hinten durch zwei Räder) also auch die größte mechanische Beanspruchung an. Beobachtet habe ich allerdings, daß bei mir immer dann eine Panne aufgetreten ist, wenn ich den Reifen gerade mit 7,5bar frisch aufgepumpt hatte. Auf unbefestigten Wegen kommt das wohl nicht so gut.

    Zum Thema 26''- vs. 28''-Räder. Zusätzlich zu der von Reini genannten Laufruhe, gilt natürlich auch hier: je größer desto schneller. Größere Raddurchmesser haben einen größeren Radumfang, ergo wird pro Radumdrehung (bzw. Kurbelumdrehung) ein größerer Weg zurückgelegt. Deshalb muß man bei Wettfahrten mit Rennradfahrern bei gleicher Übersetzung auch wesentlich mehr kurbeln...

    20''-(Hinter-)Räder sind für Handbikes generell nicht zu empfehlen, weil sie
    1. irgendwie aussehen, wie gewollt und nicht gekonnt (Minuspunkt für die persönliche Eitelkeit 😉 )
    2. jede Bodenwelle mitnehmen
    3. sich für den gleichen Weg wesentlich häufiger drehen müssen, als das Vorderrad und damit eher verschleißen
    4. die Auswahl guter Reifen (und Schläuche) stark eingeschränkt ist.

    Werden die kleinen Räder - abgesehen von Adaptiv-Handbikes - heute überhaupt noch verbaut?

    Ciao!
    1 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 21.05.2012 um 23:17:43 Uhr
  • Weißt Du das oder glaubst Du??

    "Zum Thema 26''- vs. 28''-Räder. Zusätzlich zu der von Reini genannten Laufruhe, gilt natürlich auch hier: je größer desto schneller. Größere Raddurchmesser haben einen größeren Radumfang, ergo wird pro Radumdrehung (bzw. Kurbelumdrehung) ein größerer Weg zurückgelegt. Deshalb muß man bei Wettfahrten mit Rennradfahrern bei gleicher Übersetzung auch wesentlich mehr kurbeln..."


    Hast Du eine Formel für Deine Behauptung?

    Wenn ich an meinem PKW die 16 Zoll Räder durch 20 Zöllern ersetze, fährt er also schneller??

  • PKW Felgen

    Ich glaube zu wissen, dass sich 16 Zöller oder 20 Zöller bei PKW Rädern eher auf die Felgengröße bezieht und dafür die Reifenhöhe geringer ist. Hierdurch bleibt der Durchmesser des Rades wohl ziemlich gleich. Sonst würden die Teile ja auch nicht mehr in die Radhäuser passen. Kleine Abweichungen gibt es da schon. Bei älteren Navis mußte man deshalb auch die Felgen- oder Reifengröße eingeben. Oder irre ich mich da?

    Gruß

    Thomas
  • Die Leistung bleibt gleich

    Stimmt, irgendwann passen die Räder nicht mehr in die Radhäuser ... wegen des größeren Durchmessers.
    Ein Motor mit 200 PS hat auch mit größeren Rädern 200 PS.
    Um schneller zu werden, muss man den Luftwiderstand und ggf. Steigungswiderstand überwinden, dazu braucht es mehr PS (bei uns die Muckis) und keine größeren Räder.
    Beeinflussen lässt sich die Endgeschwindigkeit (auf Kosten der Beschleunigungswerte) oder die Beschleunigungswerte (zu lasten der Endgeschwindigkeit), mittels unterschiedlicher Getriebe/Achsüber- untersetzungen, die Endleistung aber, hier die 200 PS, bleiben davon unberührt.


  • Tommes

    Wäre ja auch zu schön, wenn man nur größere Räder montieren müßte, um schneller zu werden 😉

    Gruß

    Thomas
  • Physik: 6!

    Veit
    Na, da haben sich ja wieder die richtigen Experten gefunden.... Daß sich jemand eine solche Blöße gibt!

    Noch einmal für diejenigen, die etwas Physiknachhilfe benötigen:
    1. Der Radumfang ist proportional zum Durchmesser, Formel: U = Pi * d (U = Umfang, Pi = Konstante 3,14..., d= Durchmesser)
    2. Das heißt: je größer der Durchmesser des Rades desto größer auch der Umfang.
    3. Deshalb wird bei einer Umdrehung des Rades auch ein größerer Weg zurückgelegt.
    4. Beim Kurbeln gilt folgende Formel: Trittfrequenz = Geschwindigkeit / (Übersetzung * Radumfang)
    5. Wie man daran erkennen, verhalten sich also (bei gleicher Übersetzung) Trittfrequenz und Radumfang umgekehrt proportional - also: je größer der Radumfang, desto kleiner die notwendige Trittfrequenz, um den gleichen Weg zurückzulegen bzw. die gleiche Geschwindigkeit zu erreichen.

    Alles klar?

    Einen Haken hat die Sache allerdings. Für eine Umdrehung muß bei größerem Radumfang eine entsprechend höhere Leistung erbracht bzw. mehr Arbeit verrichtet werden, wenn die übrigen Paramter alle gleich sind. Also muß derjenige sich ein bißchen mehr anstrengen.

    Zum Thema 17''- / 19''-Felgen bei Autos sage ich lieber nichts mehr. Das ist hier schon abgehandelt worden... Erst genau beobachten, dann nachdenken und danach Kommentare abgeben!
  • Übrigens...

    Veit
    Das Geschriebene gilt nur für das Antriebsrad! - Die anderen Räder rollen ja nur mit, denn es erfolgt keine direkte Kraftübertragung von der Kurbel.
    1 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 22.05.2012 um 11:14:39 Uhr
  • Ein größeres Rad alleine reicht also nicht!!!

    "Einen Haken hat die Sache allerdings. Für eine Umdrehung muß bei größerem Radumfang eine entsprechend höhere Leistung erbracht bzw. mehr Arbeit verrichtet werden, wenn die übrigen Paramter alle gleich sind. Also muß derjenige sich ein bißchen mehr anstrengen."

    Damit hast Du deinen Ausgangssatz
    "Zum Thema 26''- vs. 28''-Räder. Zusätzlich zu der von Reini genannten Laufruhe, gilt natürlich auch hier: je größer desto schneller."
    selber ad absurdum geführt.
    Jetzt hast Du es kapiert! Gratuliere!

    Nimm doch 29 Zoll Räder, ein 56er Blatt oben und ein 11er unten, so einfach ist das in der Physik um schneller zu werden .... musst halt dich halt ein bisschen mehr anstrengen.
  • Physik: 6

    "Physiknachhilfe"

    Zum Glück bist Du kein Physiker, die Katastrophen wären vorprogrammiert!
  • Nur mal so nebenbei bemerkt...

    Veit
    SW,

    es gibt Leute, die immer recht haben wollen. Das ist nicht mein Niveau!

    Klar gilt: "Je größer desto schneller" (bei gleicher Drehzahl)"!

    Wenn Du nämlich das sinnerfassende Lesen beherrschen würdest, hättest Du bemerkt, daß ich im ersten Beitrag nicht geschrieben habe: "...bei gleichem Kraftaufwand".

    Das ist nämlich ein ganz anderes Thema und stand gar nicht zur Diskussion.
    Aber natürlich kannst Du Dich hier weiter disqualifiziert äußern - Es steht Dir frei, und die anderen lachen sich halbtot.
  • Über Dich...

    ... kann ich schon nicht mehr lachen, da muss ich mich schon an den Kopf fassen. Ich weiß nicht, bist Du im Höhenlager oder hast Du vergessen deine Tabletten zu nehmen.

    Du hast in deiner "Dissertation" vergessen zu erwähnen, dass ein Rad rund ist ...

  • zofft euch doch nicht immer

    da muss man ja Angst haben,mal seine Meinung zu schreiben....auch wenn man mal nicht Recht hat,sollte es doch erlaubt sein,seine Meinung in diesem Forum zu Äussern,oder ? Wir sind doch fast alle mit Handicap und wollen nicht als Randgruppe gesehen werden...dann sollte man aber auch soviel Respekt haben,andere Mitmenschen ,die andere Schwächen haben (Rechtschreibung zb. oder von mir aus weils hier gut reinpasst Denkfehler) freundlich zu Behandeln.
    @Veit,auch der Ton macht die Musik.Nur weil ihr euch vermutlich schon mehrfach hier an den Hals gegangen seid,muss man es doch nicht immer und immer wieder so machen ...und das in nem Öffentlichem Forum.
    Ich bin erst seit paar Monaten hier,habe aber schon einige Beiträge von dir gelesen,die äusserst Hilfreichen waren.
    Ich schätze deine Intelligenz,die man in vielen Beiträgen ja rauslesen kann,aber mehr freundlichkeit anderen gegenüber würde dir wesentlich besser stehn.
    Ich finde sowas gehört hier nicht rein...wenn man meint schlauer als der andere zu sein,dann kann man das auch freundlich Ausdrücken.
    Da vergeht den Aussenstehenden,der sich über diese Plattform informieren möchte echt der Spass am lesen.
    Ihr müsst euch ja nicht Knuddeln,aber mitn bissl mehr Respekt ,würde das Forum hier viel Einladener ausschauen.

    (Hovve mahn,vintet jezt nischt zuhfile väler in meihn täxt)
  • Du hast recht!

    Veit
    Ja icke,

    Du hast ja recht. Warum soll man sich wegen irgendwelcher Nebensächlichkeiten so aufschaukeln?! - Ich versuche zwar, freundlich zu bleiben, aber offensichtlich gelingt mir das nicht immer.

    Ich will mich bessern 🙂 Falls ich mal wieder über die Stränge schlage, gebt mir'n Tip.

    Sport frei!
  • Das wirst Du ohne fremde Hilfe nicht packen!

    "Ich will mich bessern Smiley Falls ich mal wieder über die Stränge schlage, gebt mir'n Tip"

    Gern geschehen:

    http://psychiatrie.uniklinikum-dresden.de/
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  • Popcorn gefällig?

    Echt geil was hier in diesem Forum teilweise abgeht! Möchte mal erleben ob sw sich auch im Realen Leben mit anderen Leuten so unterhält!


    Um es mal laienhaft auszudrücken, was Veit meint: Abgesehen von der erhöhten Laufruhe und besseren Reifenauswahl ist ein Wechsel von 20/26 zu 28" von der ÜBERSETZUNG (die hört ja in der Kassette nicht auf...) etwa so, als würde man das Zahnblatt an der Tretkurbel durch ein größeres austauschen. Bessere Übersetzung bei mehr Kraftaufwand.


    Ich weiß nicht, für mich reichen die 559er Felgen vollkommen. Da ist eine sehr große Reifenauswahl, von 23mm breiten Rennschlappen bis 66 mm breiten MTB-Teilen.





    Achja Veit: Der Stelvio wurde nicht durch den Ultremo, sondern durch den Durano abgelöst. Der fährt sich aber nicht viel anders als der Stelvio. Der Ultremo ist ein reiner Wettkampfreifen und hat bei Tourenbikes eigentlich nichts verloren
  • Da macht es mir jemand ziemlich schwer...

    Veit
    Es ist ziemlich schwierig, entspannt zu bleiben, wenn es jemanden gibt, der permanent provoziert und der noch nicht einmal dazu in der Lage ist, sein eigenes Unwissen zu erkennen.

    Ich hoffe, das erkennen auch die anderen Leser dieses Forums.

    Wir haben uns mittlerweile so weit vom eigentlichen Thema entfernt, daß die Diskussion für niemanden mehr einen Erkenntniszugewinn bringt. Stimmt's, Siegfried? (Da gab es doch mal einen, der mich als "Spazierfahrer" bezeichnet hatte...)

    Dies soll aber nun wirklich mein definitiv letzter Beitrag in diesem Thread sein.
  • Corpus Delicti

    das muss ja gesessen haben. Dass dir diese Lappalie immer noch im Magen liegt, zeigt doch wie hilfreich mein Link war. Grins!!


    Thema Unsinn:

    Mit Milchmädchenrechnungen wird man nicht schneller, durch unvollständige Formeln aus dem Internet erst recht nicht.

    Wenn die 28er ein Handbike schneller machen würden, würdest Du auf Rennveranstaltungen keine 26er mehr sehen. Wenn die 28er mit Einschränkungen schneller machen, lieber Veit, machen sie nicht mehr schneller, es führt die Milchmädchenrechnungen ad absurdum.

    Ich bin mal in einer Saison ca. 6000 Km und einige Rennen mit 28 Zoll gefahren. Der Grund waren diese Entfaltungsformeln, die einem mit 28 Zoll und großen Übersetzungen vorrechnen mehr Weg in der gleichen Zeit zurück zulegen als mit 26 Zoll. Die Realität ist aber eine andere, was bedeutet, dass auch noch andere nicht in diesen Formeln aufgeführte Faktoren eine Rolle spielen. Mal waren die 28er besser, mal schlechter, mal so oder so, mit leichten Vorteilen für die 26er, von mir aus auch ein unentschieden. Schneller gemacht haben mich die 28er definitiv nicht. Weitere, subjektive, Gründe waren die höhere Windempfindlichkeit der 28er, deren größerer Wendekreis und das ständige touchieren des Kopfes an den Hinterrädern beim Kurvenfahren. Ein 28 Zoll Antriebsrad bergab bei Seitenwind erst recht bei Böen in der Spur zu halten war zudem ein Problem. Ich kenne einige Fahrer die exakt die gleichen Erfahrungen machten, was auch mit der Grund dafür ist, weshalb die wenigsten im Rennzirkus mit 28 Zoll unterwegs sind. Die 28er-Fahrer allerdings schwören darauf.

    Ich hoffe Dir mit meinen Zeilen nicht "auf den Zeiger zu gehen". Liebe Grüße vom "Troll" und immer locker bleiben. Zwinkender und grinsender Smiley

  • Prima!

    Veit
    Wunderbar! - Jetzt kommen wir doch wieder zu einer fruchtbaren Diskussion zurück. (Da weiche ich doch gern von meiner vorherigen Aussage - "letztes Statement" - ab.)

    Ich kann mir gut vorstellen, daß 28''-Räder wirklich nicht das Optimum bei Handbikes darstellen. Sonst hätten die sich ja wirklich durchgesetzt.

    Was ich ursprünglich mit meiner ersten Bemerkung meinte, war folgendes: Um mit der gleichen Geschwindigkeit bei gleicher Übersetzung fahren zu können, ist bei Verwendung eines 26''-Antriebsrades eine wesentlich höhere Kurbelfrequenz als mit einem 28''-Rad nötig.

    Fiktives Beispiel:
    - Rennradfahrer fährt mit seiner größten Übersetzung am Limit
    - Handbikefahrer jagt mit seiner größten Übersetzung hinterher
    - Wenn beide gleiche Ritzelblöcke und Kettenblätter fahren, so muß doch der Handbiker aufgrund des geringeren Radumfangs wesentlich mehr kurbeln, um tempomäßig mitzuhalten.
    - Die Kurbelfrequenz (Trittfrequenz) ist jedoch nach oben hin begrenzt, niemand wird schneller als 200 Umdrehungen / Minute längere Zeit kurbeln können.

    Und deshalb ist der Handbiker bei solchen Spielchen meiner Meinung nach leicht im Nachteil.

    Daß von beiden bei gleichen Bedingungen für die die gleiche Geschwindigkeit (unabhängig von der gewählten Übersetzung) die gleiche Arbeit verrichtet werden muß, steht natürlich außerfrage!
    3 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 26.05.2012 um 06:54:13 Uhr
  • Du bekommst die Drehkankheit

    das ein kleineres Rad bei gleicher Streckenlänge mehr Umdrehungen machen muss als ein größeres, wissen wir alle. Aber was hat diese Feststellung mit deiner These
    "Zum Thema 26''- vs. 28''-Räder. Zusätzlich zu der von Reini genannten Laufruhe, gilt natürlich auch hier: je größer desto schneller."
    zu tun?
    Tatsächlich drehen sich bei gleicher Fahrgeschwindigkeit (!) weder das kleinere noch das größere Rad schneller, da beide die gleiche Winkelgeschwindigkeit haben. Und. Wenn, wie du in deinem letzten Satz schreibst, es "außer Frage steht, dass für beide die gleiche Arbeit verrichtet wird" (vom Fahrer) um einen Gleichstand herzustellen, kannst Du deine These "je größer desto schneller" nicht mehr aufrecht erhalten.
    28 Zoll würden in der Tat das Bike schneller machen, wenn man bei gleicher Geschwindigkeit mit dem 26 Zöller mehr Leistung (Kraft x Drehzahl) erbringen muss als mit 28 Zoll. Mehr Radumdrehungen sind notwendig, aber die 28er verlangen ein höheres Drehmoment, da größerer Luftwiderstand und mehr rotierende Masse.
    Könne WIR das so stehen lassen?
  • Ist es so schwierig zu verstehen, was ich meine?

    Veit
    Ja, die Räder drehen sich gleich schnell! ABER: Das größere Rad hat einen größeren Umfang! Also wird pro Umdrehung eine längerer Weg zurückgelegt - ergo ist man mit einem größeren Rad bei gleicher Kurbelfrequenz schneller. Geschwindigkeit = Weg / Zeit (oder wenn Du so willst: Geschwindigkeit = Weg * Umdrehung)

    Hast Du jetzt begriffen, was ich meine? - Oder kann jemand anderes das mal SW erklären... Ich kapituliere!
  • Andere Welt?

    Wie ich schon mehrfach sagte: Milchmädchenrechnung.
    Es geht doch um die Bezeichnung "schneller als". Wenn ein Nobody deinen von mit zitierte These liest, meint er mit einem größeren Rad tatsächlich schneller zu sein, was zwar nach deiner Milchmädchenrechnung zutrifft (ich hatte es ja auch einmal versucht), diese aber wissenschaftlich keinen Bestand hat, da unvollständig, wie die Praxis beweist. Es fehlen z.B. die Parameter Drehmoment und Luftwiderstand. Wie wichtig diese sind, siehst doch an der Handbikeszene: Es dominieren hier glasklar die 26 Zoll Räder. Und warum wohl? Haben die Handbikehersteller es "vergessen" bei der Konstruktion von neuen Bikes ihre Topathleten mit größeren Antriebsrädern für Olympia auszustatten? Sie müssen laut der Milchmädchenrechnung doch mit einem größeren Rad schneller sein, da bei gleicher Drehzahl mehr Meter zurück gelegt werden? Offensichtlich werden die Umfangvorteile des größeren Rades durch Drehmomentnachteile und höherer Luftwiderstandswerte wieder aufgefressen.
    Vielleicht hättest Du zuerst nachdenken müssen und dann erst eine Behauptung aufstellen.
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