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alltägliche Handrad-Nutzung?

Das Thema wurde bisher 2460 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 09.08.2013 um 03:53:53 Uhr.
Es gibt insgesamt 8 Beiträge von 7 unterschiedlichen Personen.
  • alltägliche Handrad-Nutzung?

    hati
    Gemeint sind vorgespannte wie hier http://www.speedy.de/de/handbikes/handbikes/speedy-bike
    z. B. heute morgen, erst Termin beim Dok, dann zur Apotheke, dann kleiner Spaziergang zwischen 2 Ortsteilen, dann Einkaufen beim Rest-Schlecker. Die Wege mit dem Handrad, das dann vor der Praxis/dem Laden wie ein Fahrrad abgestellt und drinnen weiter solo mit dem Rolli.

    Bin ich ne seltene Ausnahme, oder gibt es hier noch mehr, die son Handrad für ihre alltägliche Mobilität benutzen?
    Wir (handbike.de) übernehmen ausdrücklich keine Haftung für den Inhalt der externen Links.
  • ich auch

    Huhu,

    ich mach es auch so. Und wenn es mal weiter gehen soll, dann ist das auch möglich, eben genau so wie früher mit dem Fahrrad 😉

    allzeit gute Fahrt!

    wheelie
  • alltägliche Handrad-Nutzung?

    kann mich den gesagten nur anschließen.
  • Alltag vs. Sport

    Veit
    Die Mehrheit hier wird - so vermute ich - das Handbike als reines Sportgerät nutzen. Auch ich erledige solche Einkaufstouren und Spaziergänge ausschließlich im Rolli, wenn ich nicht gerade mal soviel benötige, daß ich das Auto nehmen muß.

    Aber ich finde es prima, daß ein Adaptivbike für einige Nutzer einen ganz handfesten praktischen Nutzen besitzt. Damit sind diese gerade in ländlichen Gegenden bestimmt eine sinnvolle Alternative zu Kurzstreckenfahrten mit dem Auto.
  • So soll es doch sein....

    zu Therapien und alles was erreichbar ist mit dem Handbike erledigen.
  • Alltag

    hati
    Moinmoin,

    z.B. nach den kranken Kassen entspricht der Rolli mit dem Greifring-Antrieb dem Fußgänger, der mit dem Vorspann-Handrad dem Fahrrad.

    Nun war ich vorhin beim Dok ne Bescheinigung abholen und zurück ein kleiner Spazier-Umweg durch unseren etwas ausgedehnteren Park, zusammen vielleicht ne halbe Stunde Fußweg für'n unbehinderten Fußgänger. Und ein Weg, den ich gerne gegangen bin, als ich noch zu Fuß gehen konnte. Aber allein schon mit den gut 20m Höhenunterschied runter und rauf in beiden Richtungen eher kein Ding für'n Rolli mit Greifringen. Und dann der zwar feste, aber unbefestigte Weg durch den Park = nix für kleine schmale Lenkräder.

    Mit dem Vorspann-Handrad überhaupt kein Problem. Das Handrad wie'n Fahrrad neben dem Eingang abgestellt, mit dem Aufzug in den ersten Stock in die Praxis, ebenso zurück, unten angekommen das Handrad angesteckt und weiter.
    Und das Handrad kommt auch davor, wenn meine Frau und ich einen Stadtbummel machen. Denn indem sie den Rolli an den Schiebegriffen wie'n Rollator nutzt (den sie einstweilen niiiie nutzen würde), kann sie viel weiter als solo ohne Beschwerden gehen. Nicht so, wenn sie mich ohne Handrad wirklich zu schieben versucht, denn das braucht ca. 2/3 mehr an Kraft selbst dann, wenn wir mal die stoppenden Hindernisse wie Fugen und Schwellen vergessen, über die das 20"-Rad vom Handrad einfach so weg rollt und ohne dass beständige nervige Zerren in Richtung Rinnstein.

    Meine Erfahrung sagt, dass vor der Haustür auch der beste aktiv Rolli erst mit dem Handrad einen vollwertigen Ausgleich für gesund brauchbare Beine darstellt.

    Bisdann, Jürgen
    2 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 10.07.2012 um 15:28:17 Uhr
  • Alternative zum Vorschnall-Bike

    auch der Rollstuhl kann eine gute Alternative sein, wenn
    z.B. ein kleines Rad, befestigt am Vorderbau des Rollstuhles oder unter die Fußplatte gesteckt, als Zusatz dient.
    Ich selber nutze sowas, zusammen mit Nordic-Walking Stöcken durch den Wald, aber auch auf der Straße, Kopfsteinpflaster, Wiese oder im Winter. Ich habe immer eins im Auto und kann es überall schnell nutzen.
    Meine Hunde lassen mich inzwischen nicht aus dem Haus, bevor ich nicht mit ihnen eine Runde gedreht habe.
    Für mich vollwertiger Ersatz für ein Vorschnall-Bike. Dafür habe ich im Laufe der Jahre (20) drei Bikes gesammelt. Ein Tiefflieger für größere Runden, ein Touren-Bike (mit Rohloff-Nabe, aufrechte Sitzposition und auf den Auffahrschutz den Falltfahrer mit Spann-Riemen befestigt) und ein "uralt-Bike" zum Crossen durch fast jedes Gelände.
    Bei Radtouren (20 km und mehr) auch mal mit Inlinern konnte ich mit dem Vorschnaller nicht mithalten.








  • Stadtleben als Rollstuhlfahrer: Nie Auto fahren, Rollstuhlfahren so wenig wie möglich!

    TONI
    Ich bin Dreiradfahrer, kein Rollstuhlfahrer....

    1- Der Rollstuhl ist ein extrem ineffizientes Fortbewegungsmittel!
    Selbst eine effektivere Version wird kaum genutzt (vielleicht weil man diese für uns normalen Stühle besser ins Auto bekommt!?) Folgender Aktiv-Rollstuhl scheint der effizienteste zu sein:
    http://www.ted.com/talks/amos_winter_the_cheap_all_terrain_wheelchair.html

    2- In der Stadt möchte ich kein Auto besitzen!
    Ein Auto ist unglaublich teuer.
    Langsamer als ein Fahrrad in der Stadt und du stehst 48Std pro Jahr im Stau und suchst ewig Parkplätze! Städte sind schon schöne Lebensorte, an dem die meisten Flächen als Autobahnen und Autoabstellplätze draufgehen, oder?
    Verbessere deine Lebensqualität anstatt Auto zu fahren...
    http://itstartedwithafight.files.wordpress.com/2013/01/enjoy-life-4.jpg

    3- Das (Hand)Fahrrad ist das effizienteste Fortbewegungsmittel von allen!
    Verbrenne Körperfett, kein fossiles Öl!
    Als dauerrollender Mensch kannst du dein Fahrrad immer mitnehmen! Ich habe meins noch nie angeschlossen und Fahre 10000km im Jahr.

    4- Ergänzt wird deine Mobilität von der Bahn, da man deutschlandweit umsonst fahren kann (mit 100%iger Behinderung, glaub ich) °_°

    Noch Fragen??
    Das effektivste und beste Handbike???
    Das ist wohl das von Reha Trend und das Praschberger. Ich will keine Werbung machen, ich suche nur dringend das beste bike/trike der Welt!
    Es gibt sonst keine Handbikes die 50Kg auf dem Vorderrad aushalten (wegen der benötigten Radstandsverlängerung, um überall hochzukommen).
    Die Kriterien für ein Handbike sind schnellere Ankupplung, Steifigkeit um alle Antriebskraft in Bewegung umzusetzen und Langlebigkeit, sodass du nach 50000Km immer noch den gleichen unbeschädigten Rahmen hast und nur ab und zu die verschleisteile wechseln musst!

    Gutes Weiterrollen Euch allen!
    2 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 09.08.2013 um 03:53:53 Uhr
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