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offroad-handbike von lasher

Das Thema wurde bisher 13958 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 23.11.2012 um 17:07:40 Uhr.
Es gibt insgesamt 42 Beiträge von 20 unterschiedlichen Personen.
  • offroad-handbike von lasher

    hallo zusammen,
    wollte mal fragen ob jemand zufällig erfahrungen mit dem offroad-handbike der firma lasher aus den staaten hat...da ich weder rennen fahren will und durch meine freunde mehr auf unbefestigten wegen unterwegs bin finde ich das eine recht gute alternative dafür,hab nämlich mit meinem momentanen bike immer wieder probleme im gelände wegen mangelnder bodenfreiheit...deshalb spiele ich mit dem gedanken im kommenden jahr mir eins zu holen...preislich finde ich das bike auch okay,hab halt nur bedenken zwecks zoll und co...da kann das eventuelle schnäppchen teurer werden als gedacht.
    oder gibt es von europäischen herstellern was vergleichbares?bisher bin ich bei den meisten nur auf bike gestossen die rein nur für die strasse sind und das würde mir nicht so recht nichts nützen da diese einfach zu tief sind.

    mfg frank

    http://www.lashersport.com/products-ath.html (Lasher ATH)
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  • Re: Lasher ATH

    Lass dir lieber eins vom Schmicking bauen oder erkundige dich bei Otto Bock nach dem neuen Offroad bike von Wolturnus.
    Gruss
    RolliRolf
  • Praschberger

    Hi Frank,

    Alois hatte auf der RehaCare auch ein Mountain-Bike am Stand.
    Grundsätzlich brauchen die Hersteller doch nur ­čśĽ
    Bodenfreiheit nach oben
    guten Bremsen, wie Scheibe oder Magura Hydraulische Felgenbremse (HS 11 oder HS 33) auf V-Brake-Sockel und ab geht es in den Wald. Und das geht auch mit einem altem Spour Spririt (mit hoher Gabel und V-Brake-Aufnahme) oder mit einem Shark, was nicht zu tief gelegt wurde (notfalls neue Gabel besorgen)
    dicke Schlappen nicht vergessen.
    Gruß
    Olaf
  • ReRe : Schmicking MTB

    RolliRolf
    http://www.facebook.com/media/set/?set=a.516418611719992.130908.415020778526443&type=3
    Schau mal hier nach. Ich bin nicht mehr bei fb angemeldet. Da müssten noch mehr pics sein.
    Gruss
    RolliRolf
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  • offroadbike

    Hallo,

    habe mir im Frühjahr ein Offroadbikerahmen von Schmicking nach meinen eigenen Vorstellungen fertigen lassen. Besonderen Wert habe ich auf Gewichtsoptimierung gelegt. Dies ist insofern gelungen, dass Schmicking den neuen leichteren Alurücken erstmals in einem Mountainbike verbaute. Das übrige Bike habe ich nach meinen eigenen Vorstellungen aufgebaut. Hervorzuheben wären die Räder aus geleimten Holzfelgen und Schlauchreifen von Tufo. Gesamtgewicht der kompletten Bereifung beträgt 4250g. Das gesamte Bike wiegt 14,8kg, was es mir möglich macht, mich auch in steilem und schwierigen Gelände zu bewegen. Bisher habe ich noch kein anderes Offroadbike unter 20kg gesehen. Der besondere Vorteil der Holzfelgen ist deren Gewicht ( 1/3 Gewichtsersparnis gegenüber Karbonfelgen, nicht zerbrechlich und hervorragende Dämpfungseigenschaften im Gelände. Bin gerne bereit, technische Details bzw. Bildmaterial zur Verfügung zu stellen.
    Willi
  • klingt Interessant ....

    lade doch mal hier ein paar Bilder hoch!?!
  • Bilder/Info

    Hallo,

    ihr könnt jederzeit Bilder bzw. Infos über mein Offroadbike bekommen.
    Meine e-mailadresse: willimarel@aon.at

    LG
    Willi
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  • Richtigstellung

    Sorry,
    meine Adresse lautet richtig: willimarek@aon.at

    LG
    willi
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  • re:offroad-handbike

    erst einmal vielen dank für die schnellen antworten auf mein anliegen...muss sagen das offroad-bike von schmicking auf deren facebook-seite gefällt mir auch sehr gut und bei der firma weiss man ja auch was man hat,durch eigene erfahrungen und durch freunde die mit schmicking unterwegs sind...würde dieses auch dem wolturnus auch vorziehen!
    war auch echt überascht das diese hersteller bikes für den offroad-bereich im programm haben,weil die meisten doch eher mehr auf leichte und flache asphaltrenner stehen aber schön das man auch was für die naturburschen parat hat!
    hey willi,werde die die tage mal anschreiben...würde gern mal ein paar bilder deines offroad-bike sehen,die gewichtsoptimierung ist zwar nicht so mein hauptaugenmerk bei dem bike aber klingt alles interessant!

    mfg wölle81
  • Praschberger Bike

    Ich kann Dir das Praschberger Bike nicht wirklich empfehlen,obwohl oder gerade weil ich ein Praschberger Speedbike als Mountainbike habe.

    Diese Firma vermag hintere Bremsen und eine gefederte hintere Einheit zu bauen,aber vernünftige Kurbeln/Griffe,und einen verstellbaren Rücken bekommen die nicht auf die Reihe.Nicht nur das,...es sieht auch echt billig aus.
    Die Kurbelbreite war damals bei mehr als 60cm und die Griffe waren daumendick.Schmerzen in der Hand und Schultern waren also vorprogrammiert.NUn ja,ich hab sie auf der Rehacare darauf angesprochen.
    Da muss man sich halt was basteln war die Antwort von Herrn Praschberger.
    Wo ist denn da bitte schön der Ehrgeiz ein sehr gutes Bike zu bauen Herr Praschberger?

    Ich hab mir aus meinem Speedbike ein Schmickberger gemacht mit Schmicking Kurbeln und Griffe ,Rückenlehne...
    Mit dem Umbau bin ich aber noch nicht fertig.

    Wenn Du Dir eins anfertigen lassen willst,würde ich dir auch ein Schmicking Bike empfehlen.Ich fahre selber eins und bin mit diesem sehr viel zufriedener als mit dem Speedbike.
  • Re: offroad-handbike von lasher

    Veit
    Hallo Frank,

    als Handbiker, der sehr häufig im Gelände unterwegs ist, will ich hier auch meinen Senf dazugeben.

    1. Laß den Ami-Scheiß, Du wirst keine Freude daran haben. Die können nur schöne, bunte Bilder ins Netz stellen. Eine wirklich saubere Verarbeitung kann ich mir bei denen aber nicht vorstellen. Was ich zum Thema Schweißnähte mit meinem ersten Handbike (Freedom Ryder) da hinter mir habe, sprengt den Rahmen dieses Beitrags. - Zudem wirst Du bei zu erwartenden Problemen nur Scherereien mit Garantieabwicklung / Reparatur usw. haben. Den Streß würde ich mir nicht antun.

    2. Hauptkriterium für Offroad-Bikes ist - wie Du ja bereits aus eigener Erfahrung festgestellt hast - die Bodenfreiheit. Da bin ich in meinem 2006er-Schmicking mit 12cm bisher sehr gut gefahren. Für 90% aller Fälle ist das - ein gewisses Maß an fahrerischem Können vorausgesetzt - völlig ausreichend. Allerdings scheinen die neueren "hohen" Handbikes von Schmicking nicht mehr echte 12cm, sondern nur noch 10cm Bodenfreiheit zu haben. Und das ist dann schon wieder zu knapp.

    3. Gewichtsersparnis. Das ist meiner Meinung nicht besonders relevant, obschon man nicht mit einem Monstrum von über 20kg herumfahren sollte. Bedenke bitte, daß (fast) jede Gewichtsersparnis zu Lasten der Strapazierfähigkeit (des Rahmens / der Räder) geht. Das Handbike muß eher robust als leicht sein. Zudem kann Gewicht (das z.B. auf die Antriebsachse drückt) durchaus positiv sein, denn es verbessert auch die Traktion. Holzfelgen halte ich im Gelände für absolut ungeeignet, denn wie oft kommt es vor, das man mal bei unebenem Untergrund mit dem Rad an einem Stein oder Absatz vorbeischrammt und das auch Spuren an der Felge hinterläßt. Auch hier sind solide Metallfelgen (natürlich nicht Karbon, aber das versteht sich ja eigentlich von selbst!) wesentlich robuster. Als richtig gut haben sich z.B. die extra für Schmicking hergestellten Standardfelgen erwiesen. Ich komme nämlich im Gelände auch mit der dünnen Bereifung sehr gut klar, allerdings bin ich eben vergleichsweise leicht.

    4. Zu überlegen ist auch, beim Antrieb ein Schaltgetriebe zu verwenden, welches man im Stand schalten kann. Nicht selten kommt es nämlich vor, daß man sich hinsichtlich der erforderlichen Antriebsübersetzung verpeilt. Da ist es ganz praktisch, wenn man dies korrigieren kann, ohne erst komplizierte und manchmal aufgrund der Geländebeschaffenheit unmögliche (z.B. steiler, rutschiger Anstieg) Fahrmanöver ausführen zu müssen. Eine dieser Alternativen ist die Rohloff-Getriebenabe.

    Ein offroadfähiges Handbike erweitert den eigenen Aktionsradius erheblich. Es macht schon echt Spaß, damit Orte zu erreichen, wo unsereiner sonst nicht hinkommt.
    6 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 06.11.2012 um 08:55:15 Uhr
    Am Einsiedlerstein in der Dippoldiswalder Heide
    Am Einsiedlerstein in der Dippoldiswalder Heide
    Eingestellt am 06.11.2012 um 08:34 Uhr
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken
  • Holzfelgen

    Hallo Veit,

    im großen und ganzen stimme ich deinen Ausführungen zu, mit 12 cm Bodenfreiheit stößt man bald einmal an seine Grenzen (ausgewaschene Wege, Steine usw.). Wenn du über Holzfelgen urteilst, solltest du sie zumindest schon einmal probiert haben. Gerade diese Felge ist meiner Meinung nach im Gelände unverwüstlich, nach einer einjährigen intensiven Testphase, präsentieren sich die Felgen in bestem Zustand. Die heftigsten Steinschläge hat sie unbeschadet überstanden und wie gesagt, die Dämpfungseigenschaft des Material Holz ist unschlagbar. Wenn du mit einigen Kilos weniger den Berg hinauffährst, ist das sicherlich kein Nachteil.
    LG
    Willi
  • Ein paar Kilos durch Holzfelgen???

    Thomas Wagner
    Hi Willi, wo willst du denn da ein paar Kilos rausholen? Eine gute Carbonfelge in 559 wiegt zwischen 300 und 400 Gramm. Alufelgen bringen es vielleicht auf 500. Da sind wohl maximal einige Gramm drin.
    Allerdings könnte das mit den Abrolleigenschaften ein gutes Argument für Holzfelgen sein. Habe da auch mal einen Artikel gelesen.

    Gruß

    Thomas
  • Offroad Handbiike

    Hallo schaut doch mal unter
    http://www.teamhybrid.co.uk/perch/resources/xcr1lg-1-w850h800.jpg
    Da gibt es auch ein intessantes Handbike
    Gruss Jürgen
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  • Holzfelge

    Hallo,
    um einem Missverständnis vorzubeugen, die Kilos, von denen ich spreche, beziehen sich natürlich nicht nur auf die Holzfelgen, sondern auf den gesamten Aufbau des bikes. Mein offroadbike wiegt mit allem Zubehör 14,8kg. Bilder u. Infos unter willimarek@aon.at erhältlich.
    LG
    Willi
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  • Re: Holzfelgen

    Veit
    Hallo Willi,

    Du hast natürlich recht, ich habe Holzfelgen tatsächlich noch nicht getestet. (Ist bei mir auch eine Preisfrage.) Deshalb kann ich mich auch nur auf Äußerungen in verschiedenenen Foren berufen. - Dort scheint das größte Problem die Nässe zu sein (s.a. http://www.mtb-news.de/forum/showthread.php?t=440357 oder http://www.downhill-board.com/68237-holzfelgen-fuer-fr-dh-funktioniert-so-was-wirklich.html)

    Ich glaube Dir allerdings auch, daß die Dämpfungseigenschaften von Holz tatsächlich ein großes Plus darstellen.

    Stell doch mal ein Bild von Deinem Gefährt ins Forum und laß Dich nicht ewig betteln! Ist doch mit diesem Forum und seinen Möglichkeiten kein Akt!

    Ciao!
    Veit
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  • Holzfelgen für Handbikes und Rollstuhl

    Fahre selbst ein Schmicking-Sitzbike, welches ich als MTB umgebaut und mit Holzfelgen von http://www.holzfelgen.com oder auf Facebook "Holzfelgen" bestückt hab. --wesentlich leichter als die herkömmlichen Alufelgen und im Gelände sowie auf Schotterwegen einfach genial.

    Da ich mitten in den Bergen wohne, bin ich sehr viel mit meinem MTB auf den Almen unterwegs. Bei den Abfahrten geht´s schon öfters mit mehr als 50 km/h auf steinigen Wegen dahin. Die Holzfelgen schlucken so manchen Schlag!!

    Mein Carbonbike fährt seit einigen Monaten auch mit Holzfelgen. Pro Felge um ca. 100g leichter als meine bisherigen Carbonfelgen von Corima.

    Fotos sind bei Interesse auf meiner HP vorhanden.
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  • Bild Holzfelgenbike

    willi Handbikefreak, alles ├╝bers Handbiken ist interessant
    Hallo,
    hier ein Bild vom bike.
    LG
    willi
    MTB mit Holzfelgen
    MTB mit Holzfelgen
    Eingestellt am 06.11.2012 um 16:59 Uhr
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken
  • Holzfelgenbike

    willi Handbikefreak, alles ├╝bers Handbiken ist interessant
    Hallo Klaus,
    wird schön langsam Zeit, dass mich jemand unterstützt.
    Holzfelge
    Holzfelge
    Eingestellt am 06.11.2012 um 17:12 Uhr
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken
  • Hase Kettwiesel

    http://m.youtube.com/watch?v=Dnxrjn3Wb_s

    Was sagt Ihr zum Hase Kettwiesel mit Hinterradantrieb.
    Ich denke da hat man auf jeden Fallmseinen Spass in den Bergen?!
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  • Wollte schon sagen...

    Thomas Wagner
    14,8 kg sind natürlich ein Wort bei einem Handbike-MTB. Bin nämlich auch gerade auf der Suche. Habe die Nase voll davon, mich ausschließlich zwischen LKW, PKW und Motorrädern auf irgendwelchen Landstraßen an der Leitplanke entlangzuquetschen. Interessant wäre da noch ein E-Antrieb, um die Möglichkeiten noch weiter zu erhöhen. War da letztens in einem Fahrradladen und die MTB und ihre Fahrer hatten echt nix mehr mit den Vorstellungen zu tun, die man von E-Bikes hat. Die Jungs da wollten einfach nur das Extreme noch etwas mehr ausreizen.
    Naja, schaun mer mal...
  • ReRe:Holzfelgen

    RolliRolf
    Okay, Gewichtsoptimiert kann ja vielleicht sein, aber wie siehts im Winter aus, oder wenn die Holzfelgen bis zur Nabe im Sumpf stehen ? Wenn MTB, dann auch richtig abrocken auf Wurzeltrails, Sumpfwegen, Schotterpisten und im Dauerregen. Scheint mir persönlich etwas exotisch. Gruss RolliRolf
  • Holzfelgen

    ich habe jetzt mal eine Anfrage beim Hersteller gestartet (prompte umfassende Antwort, top!). Die Holzfelgen gibt es derzeit nur für Schlauchreifen (also kleben). Vor Frühjahr 2013 passiert dort nix, alles in der Prüfung: Langzeittest, TÜV etc.

    Ruhe bewahren

    Gruß
    Olaf
  • ReReRe: Holzfelgen

    lieber Rollirolf,
    zur Info - die Holzfelgen werden bereits im Weltcup bei den "normalen" Mountainbikern sowie im Downhill bei internationalen Rennen gefahren und dabei gab es schon beachtliche Erfolge.
    Also von Dauerregen, Schlamm, Schotterpisten etc. fürchten sich die Holzfelgen nicht.


    Ich selbst hab sie auch auf meinem Rollstuhl montiert und meine Belastungstests waren 40cm hohe Kanten. Alles kein Problem! - das zum Thema Stabilität.
    lg
  • Abrocken im Gatsch

    willi Handbikefreak, alles ├╝bers Handbiken ist interessant
    Hallo Rolf,
    jetzt bleib einaml auf einer sachlichen Diskussionsebene, egal ob du mit einer Holz- oder Alufelge bis zur Nabe im Dreck steckst, brauchst du den Abschleppdienst, damit du wieder herauskommst, außer du fährst ein allradbetriebenes Bike mit Differentialsperre. Aber Spaß beiseite, Veit verweist in seinen zweiten Link auf den Hersteller Wolfgang Kugi, der sehr kompetent sein Produkt vorstellt. Wir sprechen hier von einem hochtechnisierten Produkt und nicht von einer Holzscheibe, die sich bei Wasserkontakt auflöst. Ich wiederhole mich gerne. Neben den genialen Dämpfungseigenschaften beeindruckt vor allem das interessante Gewichtverhältnis von Alu u. Holz, es ist 5:1 zugunsten des Werkstoffes Holz. Übrigens, im Winter bevorzuge ich die Sportart, die ich auf dem angeschlossenen Bild betreibe.
    Also nichts für ungut
    LG
    Willi
    Langlaufen
    Langlaufen
    Eingestellt am 07.11.2012 um 19:40 Uhr
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken
  • Re: Bild Holzfelgenbike

    Veit
    Danke, Jungs für eure Bilder! Und ja, auch ich freue mich schon auf den Winter und den Skilanglauf....

    Drei Fragen habe ich an euch:

    1. Habt ihr tatsächlich Schlauchreifen auf euren Holzfelgen, oder gibt es die Felgen inzwischen auch für ganz "normale" Schlauch-Reifen-Kombinationen?

    2. Wie sind eure Erfahrungen mit (lang anhaltender) Nässe, wie sie z.B. bei der Fahrt durch nasse Wiesen. im Matsch / durch Pfützen oder im (nicht tiefen) Schnee vorkommt. Müßt ihr dann - wie in einigen Foreneinträgen beschrieben - eure Speichen nachspannen bzw. die Felge neu zentrieren?

    3. Wieviele Kilometer fahrt ihr bereits mit dem Holzfelgen, also wie langlebig sind die Teile?

    Es wäre schön, wenn ihr Anwender auch darauf eine Antwort geben könntet.
  • Apropos Gewicht:

    http://www.holzfelgen.com/shoptubular.html

    also eher 1:1 ... und zu teuer!


    Interessante Diskussion zum Thema auf 5 Seiten:

    http://www.downhill-board.com/68237-holzfelgen-fuer-fr-dh-funktioniert-so-was-wirklich.html


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  • Hinweis

    robby
    Hallo Olaf
    Versuche Dein Glück mal bei Holzfelgen.de
    Die haben Drahtreifenfelgen auf ihrer Seite.

    Gruß Robby
  • Holzreifentest

    Hallo Veit,
    ich fahre mit Tufo Schlauchreifen CX2 vorne, CX1 hinten seit April 2012 im schwierigen Gelände, habe dabei ca. 4000km zurückgelegt, ohne eine einzige Panne, Speichenspannung seit Beginn unverändert, die Felgen sind mit Bootslack bestens präpariert und absolut wasserresistent. Ein Schlauchreifen wiegt etwa 500g, ein herkömmlicher Reifen also Schlauch plus Mantel mindestens 700g. Die Speichennippel sind in einem Karbonlaminat eingebettet und absolut stabil. Seit Sommer läuft der erste Versuch mit der Felge für Schlauch und Mantel zur vollsten Zufriedenheit.
    LG
    Willi
  • Hase Kettwiesel

    Ich fahre ein Kettwiesel. Auf Schotterpisten, Waldwege usw. macht es richtig Spaß. Abseits von geteerten Straßen und bei größeren Steigungen ist das Differentialgetriebe allerdings sehr zu empfehlen.
  • Kettwiesel

    .....und wie ist das beim Kettwiesel mit der Lenkung? Ist das nicht recht schwammig?
    Wie schauts mit Geschwindigkeit auf der Strasse aus, kann man da nen 20er Schnitt auf geraden Strassen fahren wenn man einigermassen trainiert ist?

    Gruss
    Tom
  • das Kettwiesel ist naja...

    Habe seit zwei Jahren ein Kettwiesel Handbike mit Differential, Rohloff Speedhub Schaltung (unbedingt empfehlenswert für Wald und Gelände) und Stollenreifen.

    Einige positive und negative Punkte:

    Positiv:
    Hinterradantrieb rutscht (fast) nie durch, auch nicht bei Schnee, Schlamm oder losen Steinen (mit entsprechender Bereifung) und um so steiler es wird um so weniger gibt es ein Durchrutschen, kein Vergleich zum Vorderradantrieb. Irgendwann steigt dann aber das Vorderrad hoch und das Bike wird kaum noch lenkbar.

    Durch das fast gleich hohe sitzen wie im normalen Rollstuhl ist es besonders im Dreck und Schnee angenehm zu fahren, die Kippgefahr ist trotz der Höhe relativ gering wegen des breiten Radstandes (über 80cm).

    Die Rohloff Schaltung ist im Gelände ein Traum, besonders das Schalten der Gänge bei Stillstand ist sehr hilfreich! Bei der normalen Schaltung ist der Kettenspanner viel zu tief am Boden (ca.7cm), absolut ungeeignet fürs Gelände!!!!

    Der Rahmen und die gesamte Kurbeleinheit lässt sich längs- und höhenverstellen und ist somit für jede Körpergröße.

    Negativ:
    Inkl. Rohloff Schaltung hat das Bike fast 27kg, mit Werkzeug (und das wird man brauchen im Wald) noch mehr.
    Das Gewicht muss man erst mal auf den Berg raufkurbeln!!!! ­čÖü

    Durch die extremen Steigungen die man schafft verbiegt sich auch der eine oder andere Teil. Auch die Rohloffhalterung hat sich verbogen, oder z.B. der Gelenkkopf der die Kurbeleinheit am Rahmen hält, der ist schon der zweite und ist wieder ausgeleiert!

    Die Firma Hase ist kein Direktvertrieb, man bestellt Ersatzteile über Einzelhändler, das wäre zwar noch nicht so schlimm, aber leider lässt sich Hase sehr lange für den Versand zeit. Auf Ersatzteile wartet man teilw. ein Monat... ...wenn’s dann beim Händler auch noch Unklarheiten gibt... ...wenn du jetzt nur das Kettwiesel als Handbike hast bist du angefressen....!!!

    Noch zu deiner Frage:
    Lenkung
    Die Lenkung/Kurbeleinheit kannst du am Hauptrohr klemmen, diese Klemmung sollte sehr locker sein, dann lässt es sich sehr leicht links, rechts schwenken/lenken. Da es nur eine Gleitbuchse ist kanns teilweise knirschen beim lenken, wenn’s zu fest ist.

    Geschwindigkeit
    kein vergleich mit den Straßen-Handbikes. DerKettwiesel-interradantrieb ist nicht nur schwerer, es ist auch viel schwergängiger, aber 20km/h sind auch mit Stollenreifen drin, Schnitt eher weniger...



    alos ganz ehrlich, die Steigleistungen sind super auf losem Untergrund, ein wirkliches MTB Handbike ist es aber nicht, dafür ist es viel zu schwer und reparaturanfällig. Wem aber das rumschrauben nichts ausmacht und die langen Lieferzeiten für Ersatzteile auch wurscht sind kann ich’s empfehlen, für Wald und Wiesenfahrten, für die Straße und gelegentliche Feldwege sicher nicht!!
    Gruß
    Klaus
  • Kettwiesel

    Mit dem Kettenspanner (8-Gang-Kettenschaltung von Shimano mit Mountaindrive) hatte ich bisher noch keine Probleme. Auch querfeldein nicht. Verbogen hat sich bisher auch noch nichts, obwohl da schon eine gehörige Belastung entsteht (hier in Oberfranken geht es oft mehr bergauf als gerade aus). Lediglich zwei platte Reifen hatte ich bisher. Dafür kann das Bike aber nichts. ­čśë

    Das mit der Lieferzeit kann ich allerdings (leider) bestätigen. Ich habe mir dieses Jahr das Differenzialgetriebe nachrüsten lassen. Das hat recht lange gedauert. Um einiges länger als geplant. Am besten gleich von Anfang an mit bestellen.

    In Sachen Geschwindigkeit kann ich ebenfalls zustimmen. Auch wenn ich inzwischen durchschnittlich etwas mehr als 20 KM/H schaffe. Aber ich denke mal für Räder mit 20 Zoll ist das eigentlich in Ordnung. Die Straßenbikes haben, wenn ich mich nicht irre, ja mehr.

  • Offroadbike lasher

    Wenn ich noch mal auf den ersten Beitrag von wölle81 zurückgreifen darf.
    Das lasher Bike gefällt mir echt super. Meint Ihr das die Qualität wirklich so grottig ist?
    Vom Preis her ist das Bike mit 4500€ inkl. shipping schon günstiger als Schmicking, Praschberger....
    Das Rahmenkonzept und auch die Bremsen sind eigentlich stimmig. Hat von Euch jemand auch schon mal gute Erfahrungen mit sowas gemacht? Veit war ja mit dem FreedomRider nicht grad begeistert. Ich kenne das Bike und würde das auch niemanden empfehlen aber das lasher schaut ja eigentlich ganz gut aus.
    Man kann auf jeden Fall anhand der Diskusion sehen das das Thema Offroad schon unter den Nägeln brennt. Da wäre es an der Zeit das mal jemand ein bezahlbares Offroadbike in Deutschland auf den Markt wirft. Das Praschberger CompCC wäre ja ganz gut aber halt der Preis?!

    Gruß
    Tom
  • Praschberger leider lernresistent....

    Die Firma Praschberger zeigt sich einfach lernresistent, was optimalen Kurbelpunkt und Kurbelbreite betrifft. Auch beim Thema Gewicht ist da nicht viel zu machen.
    Was will ich mit einem Offroadbike, das um die 20kg auf die Waage bringt, und einen Kurbelpunkt und Kurbelbreite, wo ca. 13% meiner Kraft verpuffen. Das kann es nicht sein.
    Ich würde bei momentan bezahlbarer Technik sagen, ein Offroadbike darf nicht mehr als 16kg wiegen.
  • Scheibenbremsen hinten

    Thomas Wagner
    Bei einem Offroadbike gehören halt auch hintere Bremsen dazu. Jeder, der schon mal mit einem umgebauten Rennbike auf Waldwegen unterwegs war, wird wohl wissen, was ich meine. Gerade jetzt mit Nässe und Laub gibt es da Situationen, wo man nur mit dem gebremsten Vorderrad einfach nicht mehr weiterkommt. Das einzige Bike, was ich bisher mit so etwas gesehen habe, ist das Lasher. Und dann auch noch mit Scheibenbremsen! So übel kanns also nicht sein. Auch die Schweißnähte sehen auf den Bildern ganz brauchbar aus.
  • lasher

    JA genau meine Rede:-)
    ....dann auch noch um nen knappen 1000er günstiger als der Praschberger.
    Und wie bekommt man so was über den Teich? Mit Reklamation is da leider nicht mehr viel zu machen falls was nicht passt. Müsste ne Firma geben die das in Deutschland vertreibt und Ansprechpartner ist. Ich denke da gäbe es schon einige Kaufbereite Leute.

    Gruß
    Tom

  • noch ein Crossbike

    racingman
    http://www.maddilinecycle.com/index.php/race-cross
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  • Auch ganz nett

    .....gefällt mir auch und wäre im gegensatz zur USA um die Ecke:-)
  • Noch ein Crossbike

  • Scheibenbremsen hinten

    Das Kettwiesel hat hinten auch zwei hydraulische Scheibenbremsen.
  • Offroad mit Schmicking

    Avis
    Hallo Wölle, ich hab vor 2 Jahren ein geländefähiges Schmicking "Kombi"-Rad gekauft, hab aber vorher auch lang hin- und her überlegt und viel getestet. Das Hase hab ich auch auf der Messe probegefahren. Es fühlte sich zwar etwas klapperiger an als Schmicking, das fand ich aber bei dem deutlichen Preisvorteil okay. Der Hase-Hinterradantrieb ist für Gelände schon klasse. Aber auch mit dem Schmicking bin ich mit viel viel Geduld und Spucke im 1. Gang schon Pisten hochgekommen, wo ich vorher stark gezweifelt hatte. Und ich wollte halt auch ein Kombi-Rad und auch auf der Strasse mit normalen Fahrern mithalten. Mein Haupt-Problem mit Hase bestand letztlich darin, dass deren neues Handrad nicht zerlegbar war. Für das normale Liegerad hatten sie da ein tolles System, aber nicht fürs Handrad (weiss nicht, ob das inzwischen besser ist). Ich will halt nicht nur daheim fahren, sondern auch mal mit Familie oder Kumpels einen Ausflug machen oder im Urlaub fahren. Da ist die Transportabilität für mich sehr wichtig. Weiss nicht, wie es bei Dir ist.
    Was ich auf alle Fälle empfehlen kann ist die Rohloff-Nabenschaltung. Wie oft musste ich mit dem alten Rennrad am Berg abbremsen und war dann im A* - jetzt kann ich auch im Stehen runterschalten und anfahren.
    Radstand - Breite - Höhe ist halt immer alles ein Kompromiss. Mein neues ist relativ (zum alten Rennrad) hoch und schmal. Das ist gut für Hindernisse (Gerände, Bordsteine) und ich komm auch gut zwischen Hindernisse durch (Pfosten, Bäume, schmale Radwege im Wald) - aber ich kipp halt auch schneller (weil der Boden schräg ist auf Feldern oder weil ich zu schnell die Kurve nehme).
    Ciao. Avis
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