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Handbike Testberichte

Das Thema wurde bisher 1435 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 20.11.2012 um 09:49:12 Uhr.
Es gibt insgesamt 5 Beiträge von 4 unterschiedlichen Personen.
  • Handbike Testberichte

    Hallo, aus den Beiträgen über das Lasher MTB, das Carbonbike etc. entnehme ich ein informationsdefizit für alle Beteiligten. Meine Anregung :
    Bikes für eine definierte Gruppe aus dem einschlägigen handbike Kreis kommen lassen + auf Herz + Nieren prüfen lassen von ca. 5 Testpersonen. Gewicht, Verarbeitung, technische features, Ersatzteilbestellung, Fertigung, Kundenservice, Crashtests, Materialien (Alu in unterschiedlichster Verarbeitung, Titan, CroMoly, Carbon, Magnesium etc.). Das kann sicherlich nur in Zusammenarbeit mit speziellen Labors, Hochschulen erfolgen.
    In den bekannten Radmagazinen wird das doch auch gemacht. Warum sollen wir uns mit Herstellerangaben oder Infos von Dritter/Vierter Hand zufrieden geben ? Sicherlich wäre es von Nutzen, wenn techn. versierte Testpersonen mit Ingenieurwissen dabei wären.
    Dann kann der Kunde entscheiden, ob die Herstellerangaben wirklich so stimmen + ob die bikes das hergeben, was sie versprechen.
    Testberichte sollten dann auch von unterschiedlichen Läsionstypen verfasst werden + erklären, ob dieses oder jenes feature in der entsprechenden Situation (Gelände) sinnvoll ist.
    Das wäre vielleicht ein mittel-/langfristiger Schritt für mehr Kundenzufriedenheit + auch Druck auf die Hersteller.
  • Testberichte???

    Thomas Wagner
    Mh, zur Zeit läuft das doch eher so: statt Tests usw. wird auf die Bikes einfach ein Aufkleber draufgepappt, dass die Teile nur bis 12 km/h geeignet sind. Warum sollten die Hersteller da was ändern, wenn die Leute für so etwas 6.000 Euronen ausgeben. Im Rennradbereich wäre das die Lachnummer.
  • Das ist nicht machbar..

    racingman
    Die Behinderungen sind so unterschiedlich, daß ist so nicht machbar. Man kann Gerät für einen Behinderten nicht testen und das Ergebnis für die breite Masse an Behinderten umsetzen.
    Beim Handbike spielt, anders als beim normalen Fahrrad nur die Beinlänge, unter anderem, die Schulterbreite, Armlänge, Oberkörpergröße und Einschränkungen durch die Lähmung eine Rolle. Wer den Anpassbogen vom Schmicking schon mal gesehen hat, weiß was ich meine.
    Dann haben wir auch noch die Geschmacksfrage. Jeder hat eine andere Vorstellung von dem, was ihm gefällt.
    Es bringt auch nichts, wenn man sagen kann, was technisch das beste Bike ist. Das erste Bike bleibt meist eh nicht das letzte. Und das liegt nicht daran, daß das gekaufte Bike Schrott ist, sondern daß man sich als Handbiker weiterentwickelt und sich optimieren möchte. Ein Neuling weiß doch gar nicht, wo für ihn der optimale Kurbelpunkt ist, ob er aufrecht sitzen möchte oder doch die größte Kraft im Liegen bringen kann.
    In Sachen Qualität nehmen sich die Hersteller in Europa eigentlich nichts. Für Produkte aus Übersee kann man nichts sagen, bis jemand so ein Teil mal bestellt und seine Meinung kund tut.
  • Sehe ich genauso....

    Veit
    Die einzigen Fragen, welche man relativ objektiv beantworten könnte, wären die nach der Verarbeitungsqualität und nach dem Service (Reaktions- / Bearbeitungszeiten). Selbst das sogenannte Preis-Leistungs-verhältnis ist demzufolge nicht zu beurteilen.

    Das meiste jedoch sind subjektive Faktoren(z.B. eigene körperliche Voraussetzungen, gewünschter Anwendungsbereich, Anforderungen an Flexibilität), die immer nur bei ein paar Leuten ins Schwarze treffen. Mit solchen Objektivität suggerierenden Testberichten würde man vermutlich Interessenten nur noch mehr verunsichern.

    Um eine gründliche Eigenrecherche kommt angesichts der hohen Investitionskosten wohl niemand herum. Das geht auch über den Austausch mit "alten Hasen" (z.B. hier im Forum), was natürlich nur dann etwas bringt, wenn man deren ebenfalls subjektive Aussagen auch selbst noch einmal kritisch reflektiert.
  • Das ist schon machbar

    Thomas Wagner
    Das ist genauso machbar wie bei Fahrrädern oder Autos. Das was du meinst, ist die individuelle Anpassung des Bikes. Das hat aber mit einem Test nichts zu tun. Da kann man tatsächlich nur Qualität, Service, Preis- Leistungsverhältnis oder allgemeine Fahreigenschaften oder Einstellmöglichkeiten beurteilen. Natürlich sollte das möglichst objektiv erfolgen, aber ist nicht überall ein wenig subjektiv dabei? Wär ja traurig, wenns nicht so wäre.
    Die Frage ist eher, was so etwas bringt weil sich ja immer etwas tut in der Szene und ein Test von z.B. einem Sopur Spirit 470 heute garantiert niemanden mehr interessiert. Wie soll man denn wissen, was gerade aktuell ist und was nicht?
    Wir hatten hier auf Handbike.de mal eine Rubrik mit verschiedenen Handbikes, die so auf dem Markt waren. Das haben wir aber schnell wieder eingestampft, weil wir diese immer wieder auf Aktualität prüfen mussten und dabei so gut wie kein Feedback von Herstellerseite erhalten haben. Ist alles nicht so einfach, wie man denkt.
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