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Was nehmt ihr um gesehen zu werden

Das Thema wurde bisher 2969 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 06.01.2013 um 14:10:25 Uhr.
Es gibt insgesamt 15 Beiträge von 11 unterschiedlichen Personen.
  • Was nehmt ihr um gesehen zu werden

    Hallo,

    Was nehmt ihr um besser gesehen zu werden. Ich hab zwar schon eine Fahne drauf, ich hörte jetzt aber immer öfter das man mich trotzdem sehr schlecht sieht
  • gesehen werden

    zwei Fahnen
  • Super Antwort

    Man sagte mit das man die Fahne schon sieht aber mich und das Rad selber schlecht, weil Mann halt so tief und flach sitzt
  • Umsichtig fahren...

    Ich habe jetzt schon sehr viele Kilometer runter, mein Rat zur Sache:

    Eine Fahne, wer eine nicht sieht, sieht auch 2 nicht....
    vielleicht noch ein paar Reflektoren....

    Umsichtig fahren, heißt, die Fehler anderer mit einkalkulieren.
    Solange ich mich auf einer Straße bewege, wo der Verkehr nur von hinten (und natürlich von vorne der Gegenverkehr) kommt, mach ich mir wenig Sorgen, wenn ein Autofahrer hinter mir ein 2m langes und mindestens 55 cm breites und 50cm (ohne Fahne gemessen) hohes Handbike nicht sieht, dann könnte da auch ein Sarg auf der Straße liegen und er würde es nicht sehen.
    In so einer Situation heißt es aber mitdenken, den fährt man in die untergehende Sonne, dann hat ein Autofahrer wirklich keine Chance mich zu sehen, heißt im Umkehrschluss, diese Straße ist bei untergehender Sonne als Handbiker tabu. (Eine gewisse Tourplanung mach ich jeden Tag für jede Ausfahrt). Zu beachten ist auch noch der Gegenverkehr, falls da einer zum Überholen ansetzt. Also: ganz rechts fahren und die Bereitschaft mitbringen, zur Not in den Acker abzureiten. Auch hier gilt mitdenken!
    Man sollte aber durchaus nicht nur am Rand fahren, da es sehr viele Autofahrer die ungeduldig werden, im verkehrten Moment dann zu überholen ansetzen. Wann ich mich überholen lasse, bestimme möglichst ich selbst. Die Vorschriften sagen übrigens, daß man vom Fahrbahnrand einen Abstand von 70cm haben darf, zusammen mit der Bikebreite vergeht den meisten Autofahrern die Lust am Überholen dann schon.
    Im Gegenzug fahre ich aber bei nächster Gelegenheit rechts ran und lasse die hinter mir aufgestaute Kolonne vorbei und klinke mich dann wieder in den fließenden Verkehr ein. Ist für das Training natürlich suboptimal, aber da muß man sich sowieso andere Strecken aussuchen, aber ich rede ja auch von Tourenfahrten.

    In der Stadt sieht das als Liegebiker für mich so aus: Verkehrsregeln beachten! Radwege (rot makierte Fahrspuren) nutzen so gut es geht. Ist man als Handbiker auf der Fahrbahn unterwegs, an Ampeln nicht vorfahren sondern sich wie ein Auto einreihen (ich hasse auch Abgase), aber wie oft bei Radfahrern gesehen, die an einem LKW sich in den toten Winkel stellen, bleib ich lieber in der Schlange und habs nur mit dem hinter mir fahrenden Fahrzeug zu tun. Dem Vordermann die Möglichkeit geben, mich im rechten Aussenspiegel zu sehen und auch mal durch winken auf sich aufmerksam machen.
    Ganz ehrlich: mir machen andere Radfahrer (meist mit Schnürsenkel in den Ohren (Musik hörend)) und Fußgänger in der Stadt mehr Angst durch ihr wenig verkehrskonformes Verhalten als die Kraftfahrer.
    Gefährlich sind allerdings Abbieger im Gegenverkehr, Hof- und Garagenausfahrten, Zäune und Mauern. Ich fahre lieber auf der Strasse und riskiere einen Strafzettel, als daß ich so einen kombinierten Rad- und Fußweg nutze, da alle 15m eine Garage oder sonstige Grundstücksausfahrt von Mauer oder Hecke umrahmt daher kommt, wo ich nicht gesehen werden kann und auch ich selbst nichts sehe. Spielende Kinder oder Hunde kommen da auch mal gern raus.
    Also, alle Sinne (auch hören) geschärft, kommt man auch gut durch den Stadtverkehr. Ist man selber Autofahrer kann man als Handbiker gefährliche Situationen einschätzen und dementsprechend umsichtig handeln.
    Stehenbleiben und dadurch eine blöde Situation zu vermeiden ist kein Verbrechen!

    Reini
  • 2 Fahnen gut bestückt

    Trainiert/Fahrt doch da,wo weniger Verkehr ist.Würde mir nie einfallen mitten durch die belebte Stadt zu fahren (und ich meine Städte wie Köln,Berlin,München,Hamburg,keine Dörfer).
    Könnt doch mit dem Auto erstmal an den Rand der Stadt und dann eure Tour von dort starten.
    Und die Antwort 2 Fahnen war doch die beste bislang.
    Was nützt es ,wenn man dich auf einer höhe bis 80cm sieht und höher ist dann garnichts bzw nur wenig!?
    Wenn du nur einen kleinen Wimpel dran hast dann ist klar das man dich kaum sieht,wurde hier so oft gesagt,zerfetze 1-2 Sicherheitswesten und mach sie über die ganze Fahnenstange,am besten in viele kleine Streifen schneiden.

    Vielleicht gibt es ja auch bald eine Art Sensor für die Landstrassen,da es letzter Zeit ja doch vermehrt Unfälle mit Rad und Handbikern gab.
    Ein Sensor der an den Leitpfosten ein Signal auslöst und für einige Sekunden blinkt und den Nachfolgenden Verkehr klar macht,gleicht kommt rechts ein Radfahrer.

    Ansonsten halt ich das mit 2 Fahnen schon am besten,solltest du Aufrechts sitzen im Bike,noch eine Sicherheitsweste angezogen,hat bei mir immer gereicht und nie Probleme gehabt.
    Aber vielleicht kommt es auch drauf an,wo man wohnt/fährt.

    Gruß Endre
  • Reini hat alles wesentliche gesagt!

    Veit
    Man sieht eben gleich, wer viele Kilometer im "realen" Verkehr fährt!

    Es ist nämlich m.E. keine praktikable Lösung, ausschließlich kraftverkehrsfreie Straßen zu befahren. Weil man diese fast nie zu einer ordentlichen Ausfahrt kombinieren kann.

    Ich halte es im Prinzip genauso wie Reini und bin damit bis jetzt gut gefahren:
    1. Denke immer für die anderen Verkehrsteilnehmer mit!
    2. Gib den Kraftfahrern auch die Chance für das bzw. entsprechende Signale zum Überholen - meist werden sie es Dir danken und in der Schlange später toleranter sein.
    3. Passiere gefährliche Straßenabschnitte (Gegenlicht oder Rechtskurven) möglichst schnell und behalte dabei den Verkehr ständig im Auge. Auch unorthodoxe Methoden, wie z.B. kurzzeitig auf der linken Straßenseite fahren, können ggf. die Situation entschärfen.

    Sicher erhöht man die Chancen, daß man gesehen wird, wenn man möglichst viel Aufmerksamkeit mittels Reflektoraufkleber, Fahnen (mit Reflexstreifen), Speichenreflektoren usw. zu erreichen versucht. Ob jeder aber immer wie ein illuminierter Christbaum durch die Gegend fahren will, lasse ich mal dahingestellt.

    Ein letzter Tip. Mavic bietet spezielle reflektierende Bekleidung mit hoher Sichtbarkeit an. Die Mavic Vision Serie (z.B. http://www.mavic.com/sites/default/files/products/normal/121420.jpg?v=1) ist wirklich gut, jedoch nicht ganz billig. - Ich verwende seit Herbst das Trikot, wenn Nachtfahrten nicht auszuschließen sind.

    Kritische Momente im Straßenverkehr sind zwar nie ganz auszuschließen, aber um diese zu vermeiden, sollte man vielleicht besser im Bett bleiben. Dort stirbt man höchstens vor Langeweile...
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  • Erfahrung bedeutet nichts

    " Zitat Veit: Man sieht eben gleich, wer viele Kilometer im "realen" Verkehr fährt! "
    "Es ist nämlich m.E. keine praktikable Lösung, ausschließlich kraftverkehrsfreie Straßen zu befahren. Weil man diese fast nie zu einer ordentlichen Ausfahrt kombinieren kann." Zitat ende.

    was du nicht alles siehst.
    Von ausschliesslich vk-freie Strassen hat keiner geredet,aber wie so oft legst du dir Sätze gerne zurecht,um den Besserwisser zu spielen.
    Selbst wenn du schon 30 Jahre fährst,bedeutet das ja nicht gleich das du alles richtig/besser machst!
    Dazu fällt mir eine Weisheit von Tucholsky ein
    "Erfahrung bedeutet gar nichts,Man kann seine Sache auch 30 Jahre falsch machen"

    Zudem war die Frage was man nimmt und nicht wie man sich verhalten soll.Das Verhalten muss jeder für sich entscheiden,da es von Tour zu Tour verschieden ist.
    Daher war die direkte AW von k-l doch die beste (2.Fahne) und meine AW,diese noch besser bestücken,als nur den einen Wimpel an der Stange,doch garnicht so verkehrt.
    Hauptsache machst gleich wieder Leute an und rühmst dich mit mehr "realen km" *lach*
    wir liegen ja nur im Bett,GROßER VEIT

  • Eine Fahne, aber da hängt viel Zeugs dran...



    Auch wenn es vielleicht ein oder zwei km/h kostet... hab an meiner Fahne mehrere Wimpel und eine bzw. zwei Länderfahnen dran. Wimpel von Warnwesten ausgeschnitten (grelle Neonfarben)...
    Einige Leute sagten ich leuchte aus der Masse (Verkehr) raus wie ein bunter Hund!!
    Es gibt auch einen Neonüberzieher für den Fahrradhelm, der leuchtet sogar bei Dämmerung!

    Gruß
    Klaus
  • Luftwiderstand...

    Ja, das ist eine Philosophie-Frage, wie viele Fahnen ich mir anbaue.

    Wie in meinem anderen Beiträgen ersichtlich, fahre ich
    ein Carbonbike also ein Rennbike.

    Ich kaufe mir nicht ein teures Renngerät, um dann mit Fahnen und Wimpel
    mir meine Aerodynamik total kaputt machen zu lassen.
    Meine ausführlich beschriebene Verhaltensweise ist der Kompromiss zwischen Verkehrssicherheit
    und Spaß am Fahren, geht aber an der Frage des Threaderstellers vorbei, das gebe ich zu.

    Aber um Verständlich zu machen, warum ich auf (für meinen Geschmack) allzu große
    Leuchtreklame verzichte, mußte ich etwas weiter ausholen.

    Letztlich muß es jeder selber wissen, wieviel er für seine Sicherheit tun muß/möchte.

    Reini
  • Bleib mal locker!

    Veit
    Weißt Du was "m.E." heißt? - "Meines Erachtens". Das ist also mein persönlicher Standpunkt, der nicht unbedingt die Meinung der Mehrheit wiedergibt.

    M.E. kann man nicht das eine vom anderen trennen: die Sichtbarkeit vom Verhalten im Straßenverkehr. Daß also die Antworten von Reini und mir nicht ganz auf den Punkt die Frage beantworten, sollte damit zumindest nachvollziehbar sein.

    Im übrigen betrachte ich es als ziemlich schäbig, persönliche Angriffe vorzutragen, ohne sich dabei aus der Anonymität zu begeben. Das läßt doch Rückschlüsse auf den Charakter zu, oder?
  • Man nehme

    eine gelbe oder orange Warnweste, schneide daraus ein großes Stück, ca. 30x50cm und ein kleineres mit ca. 20x40cm, befestige den großen Fetzen ganz oben an der Fahnenstange, den Kleinen etwas darunter. Je mehr große Teile rumflattern, desto mehr fällst du auf. Das Ende der Fahnenstange sollte am Bike eine Höhe von über 180 cm (meine hat c.210cm) haben. Bei Bergabfahrten wird sich die Stange ziemlich biegen, aber das ist egal, denn meist fährt man in niedrigeren Geschwindigkeiten und vor allem da will man gesehen werden. Ob ich nun mit Fahne flach mit 28 Km/h fahre, oder ohne Fahne 30, ist Wurst, Du merkst den Unterschied ja nur wenn du auf den Tacho schaust. Zusätzlich kann noch eine zweite kleinere Fahnenstange angebaut werden, aber mir hat die letzten 80.000 Km eine Große ausgereicht.
    Für Autofahrer "stehen" bergauf fahrende handbiker, ist wie langsam fahrende LKW am Berg. Hier wird die Fahne weniger bis gar nicht flattern, also muss etwas hinten am Bike rangehängt werden. Es empfiehlt sich den Auffahrschutz als Befestigungsmöglichkeit für eine zurecht geschnittene Warnweste zu nutzen. Die komplette Breite des Auffahrschutzes bis zum Boden ergibt ca. 60x30cm Sicherheit bereits auf großer Entfernung. Wer mir bei den flatternden Dingern von hinten drauf fährt, muss blind oder ... sein. Letzteres ist aber nie auszuschließen, egal was man sich ans Bike ranhängt.
    So, nun bist du von hinten und von der Seite sehr gut zu sehen, aber wie sieht man dich von vorn? Hier bleibt nur die ans Bike gebaute hohe flatternde Fahne und eine grellfarbenes Oberteil. Wer "ganz" sicher gehen will, kann sich an den Schuhsohlen noch was rankleben. Sicherlich kommt da einiges an Gewicht und Windwiderstand zusammen, aber die Sicherheit geht vor und wer Rennen fährt, der weiß spätestens dort wie schnell er tatsächlich ist.
    Merke: Das Ganze funktioniert erst dann zur Zufriedenheit, wenn der Autofahrer ZUERST die flatternden und grelle Teile bemerkt, BEVOR er das "UFO" vor ihm als Handbike identifizieren kann.
  • bin ganz locker

    @Reini
    fährst du Rennen im öffentlichen Strassenverkehr ,oder warum ist dir der Luftwiderstand wichtiger als das gesehen werden ?
    Den ganzen Kram,mit den Fahnen bzw gut Sichtbarerer Kleidung brauchen wir nicht,wenn es um Rennen geht und im Training kann man ruhig mehr Luftwiderstand haben,umso mehr musst du dich ja reinhauen,das macht Training doch aus.
    Und ich schätze den Threadersteller mal so ein,das er ein Anfänger ist (würde sonst ja nicht fragen) und es nicht um jede sekunde geht,die er schneller sein kann,sonst hätte er gefragt,was macht ihr bzw kann ich machen um noch ein paar sekunden schneller zu werden.
    Guten Rutsch Dir
    @Veit
    du kannst mich Endre nennen,stand ja so in meinem ersten Post,oder willst du noch meine Anschrift oder TelefonNr.?
    Weiß ja nicht was in deinen Kopf vorgeht,vielleicht willst du mich ja Besuchen kommen,oder mir Drohen.
    Meine Anschrift schicke ich dir gerne Privat,wenn du mir deine Email hinterlässt,dann kann der Giftzwerg wieder seine Giftpfeile verschiessen.
    Gute Besserung Dir

    Endre
  • darum ist Endre der Bett liegende..

    weil da einiges locker ist! Jetzt wissen wir das auch.
    Was sollen diese Anfeindungen?
    Jeder hat eben seinen eigenen Fahrstil. Ich fahre fast keine Rennen, ich jage lieber Rennradfahrer, da zählt mich jeder KM/h. Der Veit fährt lieber lange und hohe Touren. Gemeinsam haben wir, daß wir sehr viele Kilometer und einiges an Erfahrung hinter uns haben. Wenn ich die Notwendigkeit erkannt hätte, daß ich mehr dafür tun muß, gesehen zu werden, hätte ich längst Maßnahmen ergriffen. Bisher haben meine Fahne und meine Umsicht ausgereicht, um sicher durch den Verkehr zu kommen. Die negative Erfahrung mit Hofausfahrten hat mich schon mal ein Vorderrad gekostet, seither fahre ich auf der Strasse oder eben sehr vorsichtig an so Mauern vorbei. Man lernt jeden Tag dazu, aber einen Weihnachtsbaum als Schutz brauchte ich noch nicht.


    Reini
  • Den Autofahrern in die Augen schauen

    Das mit der Fahne an der Stoßstange ist eine super Idee. Danke. Gefährlich ist es oft an Kreuzungen oder Querstraßen. Die Autofahrer schauen einfach oft über uns drüber. Ich schaue dann den Autofahren immer in die Augen und dann merkt man sofort ob der einen sieht. Ich lasse auch eher ein bißchen Platz zum Fahrbahnrand, die Autofahrer sind zwar manchmal genervt aber überholen nicht so rikant. Gute Fahrt!!!
    Jochen
  • Geschwindigkeiten werden unterschätzt

    was mir immer mal passiert,das die Autofahrer die Geschwindigkeit eines solchen Handbikes unterschätzen.Im Kreisverkehr hat man mir schon einige male die Vorfahrt genommen,bzw dachte,das man noch schnell vor mir rein kann.
    Im Kreisverkehr zeige ich seitdem auch links an,wenn ich noch ein Stück rum will.also nicht nur anzeigen,wenn man rausfährt.
    Auch wenn das nicht die direkte Frage von Steven war und eher zum Verhalten statt Sichtbarkeit zählt,gehört doch beides zusammen.
    Am besten Touren in der Stadt so planen,das man nicht in die Rush hour kommt.Ich wohne Ländlich und versuche immer zur selben Zeit zu fahren,so trifft man dann meist auch auf die selben Autofahrer,die Beruflich unterwegs sind und an dich gewöhnt sind.
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