Faszination Handbike
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Neuling...

Das Thema wurde bisher 1676 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 05.04.2013 um 16:45:08 Uhr.
Es gibt insgesamt 6 Beiträge von 4 unterschiedlichen Personen.
  • Neuling...

    Kati
    Hallo,
    ich habe vor, mir im Frühjahr/Sommer mein erstes eigenes Handbike zu kaufen.
    Was empfiehlt ihr einem Neuling? Geliehen habe ich mir letztes Jahr jeweils ein Vorspann- als auch ein Liegebike. Ersteres ist sicher erstmal praktischer, letzteres macht mehr Spaß...
    Mein Ziel ist eigentlich hauptsächlich, etwas Freizeitsport zu betreiben, bin aber naturgemäß ziemlich ehrgeizig...
    Vielen Dank schon einmal vorab für hilfreiche Ratschläge.
    Kati
  • für Deinen Trainings-Erfolg...

    hati
    Moin Kati,

    ... wird es eher auf die Arbeit ankommen, die Du bei Deinen Ausfahrten leistest, und die kann mit all diesen Gefährten gleich viel und gleich wenig sein. Deswegen hab ich mich z.B. vor der Anschaffung gefragt, wo und wie ich mein Handrad am meisten gebrauchen will. Meine Antwort:
    Im örtlichen Umfeld mit vielen Steigungen und Naturwegen für die alltägliche Versorgung, also Supermärkte, Doks, Apotheken und soziale Kontakte >>> eindeutig besser mit Vorspann bis vor die Tür, Vorspann dort abstellen, mit Rolli rein und anschließend mit Vorspann wieder weiter.

    Persönlich brauche ich also zuerst mal die Mobilität mit Rolli und Vorspann und bin damit im Schnitt täglich wenigstens 1 Stunde unterwegs. Also an Novembertagen wie heute eher keine und dafür morgen oderund übermorgen vielleicht 2 oder 3.
    Ok wenn ich Platz und Geld hätte, würde mich vielleicht auch ein Liegerad reizen. Nur frag ich mich grad, wann ich die Zeit dafür zusätzlich aufwenden würde. Denn von den Vorspann-Zeiten ließe sich ja keine damit ersetzen. - Meine Überlegungen.

    Bisdann, Jürgen
  • Vorspann- oder Liegebike?



    Hier meine Erfahrungen mit einem Stricker 7 Gang und Mountaindrive
    und einem Sopur FMG, beides gebraucht gekauft.

    Wenn du das Bike auch zum täglichen Gebrauch nutzen willst,
    einkaufen, irgendwelche Besuche ist das Vorspannbike die
    richtige Wahl.

    Wenn du Toren mit anderen Radfahrern planst, sollte es
    ein Liegebike sein.
    Mit dem Vorspannbike bist du zu langsam.
    Mit dem Liegebike bist du vergleichbar schnell wie ein
    gleich trainierter Radfahrer, natürlich am Berg nicht
    so, da die Arme weniger Leistung aufbringen können als die Beine.
    In der Ebene bist du gleich schnell und keiner muß auf den
    anderen warten. Hier hilft dir der geringere Luftwiderstand.


    Die Bergsteigfähigkeit von Vorspannbikes it im allgemeinen begrenzt,
    hängt aber auch von der Einstellung/Aktivität des Rollis ab.
    Wenn der Rolli aktiv eingestellt ist und du keine Achsverlängerung
    oder ähnlich hast, wird das Vorderrad, je nach Untergrund,
    sehr schnell durchdrehen und du mußt dich über die Greifreifen
    hochquälen.
    Da reicht schon etwas Nässe oder ein leicht sandiger Untergrund
    aus Asphalt und 10% Steigung sind dann unmöglich.

    Wenn du die Teile ins Auto verladen willst, wird es vermutlich bedeutend
    schwieriger sein das Vorspannrad alleine zu verladen.
    Das Liegebike verlade ich ohne Probleme alleine.

    Natürlich muß das Auto groß genug sein.

    Wenn du auch im Winter trainieren willst oder einfach nur für deine
    Fitness, ist das Liegebike die bessere Wahl, hier kannst du es
    problemlos auf eine Trainingsrolle für normale Fahrräder spannen.
    Ich habe eine Tacx-Flow, einfach eben reinschwingen und ab gehts.

    Wenn du Touren machst, hast du normalerweise das Problem, daß bei
    einem Liegebike der Rolli fehlt.
    Ich habe mir Fahrradladen eine kleine Anhängerkupplung gekauft und
    Adapter für Liegebike und Rolli gebaut.

    So kann auch unterwegs aussteigen und bin mobil.

    Wenn du ein Vorspannbike hast, mußt du in Kurven mehr aufpassen als im
    Liegebike um nicht umzukippen. Liegt am hohen Schwerpunkt.



    Ich habe mir seinerzeit zuerst ein Vorspannbike gekauft aber nach ca
    4 Monaten ein gebrauchtes Liegebike, dies aus den oben genannten Gründen.


    Zu billig sollte man nicht rangehen.
    So ein Teil kauft man sich ja nicht alle Tage.


    MfG

    Bernd

  • stimmt, ...

    hati
    Moin Bernd,

    ... mein Vorspann funktioniert hier nur mit Radstands-Verlängerung. Für ausgiebiger indoors stecke ich die Räder auf die normale recht aktiv eingestellte Achse um.
    Radstandsverlängerung und Handrad-Kupplung nehme ich praktisch nie ab. Zum Ein- und Ausladen sitze ich bei geöffneter Heckklappe auf der Stoßstange und lang erst den Rolli ohne Räder in Fahrtrichtung rechts und dann das Handrad in Fahrtrichtung links.
    Dafür brauche ich bislang noch keine Hilfe. Klar kommt mir dabei zugute, dass ich noch ein paar Schritte ums Auto an Krücken gehen kann.

    Bisdann, Jürgen
  • Noch etwas ... ...

    berndp
    Ich bin kompletter Para, daher kann ich nicht auf der Heckklappe sitzen.
    Vorspann alleine verladen sehe ich bei mir kaum eine Chance.
    Thema Rumpfstabilität zu unhandlich und schwer.

    Kupplung und Verlängerung sind für mich Gewicht am Rolli, den ich
    von Hand auf den Beifahrersitz verlade.
    Da zählt jedes Kilo den Rolli mit einem Arm anzuheben und zu verladen.

    Wobei Kupplung ja nicht bei jedem Bike notwendig ist. Mein Stricker hat
    ja eine Klemmung. Aber ohne Radstandsverlängerung kaum geeignet.

    Die Frage ist, wie ist mein Umfeld Stadt oder Land, was will ich damit machen.

    Wie sieht meine Behinderung aus und meine Einschränkungen.

    Beide haben Vor- und Nachteile.

    Bernd

  • Vielen Dank...

    Kati
    ... euch beiden für eure Hinweise und Anregungen. Die Hauptverwendung für mein Bike wären nicht alltägliche Dinge wie Einkaufstouren etc. Das mache ich ohne Bike. Mir geht es tatsächlich um etwas zusätzlichen Sport, sicher auch mal Touren mit Radfahrern. Ob ein Liegebike ins Auto passt, müsste ich natürlich erstmal ausprobieren - habe aber einen Kombi.
    LG, Kati
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