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Welchen Fahrrad-Computer?

Das Thema wurde bisher 3085 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 19.07.2013 um 18:48:39 Uhr.
Es gibt insgesamt 18 Beiträge von 11 unterschiedlichen Personen.
  • Welchen Fahrrad-Computer?

    Hallo,

    ich bin gerade am Überlegen, welchen Fahrrad-Computer ich mir kaufen soll.
    Er sollte folgendes können:
    Pulsfrequenzmessung, Trittfrequenz, Geschwindigkeit, Höhenmessung, evtl. GPS. Den üblichen Summs (Durchnittsgeschw./durchschnittl. Trittfrequenz usw.) laß ich mal außen vor, da das eh alle Geräte heute schon machen.
    Ich hab mal den Garmin GPS Edge 500 ins Auge gefasst. Hat den jemand und kann dazu was sagen, bin aber auch für jeden
    anderen Hinweis auf ein gutes Gerät dankbar.

    Viele Grüße

    Reinhard
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Eddy
    Hi Reinhard,

    ich habe das Garmin Oregon 400t am Rennrad. Ob das auch ans Handbike passt vermag ich nicht zu sagen, müsste ich mal mit Thomas testen. Den Herz- und Trittfrequenzmesser gibt es optional dazu (habe ich aber nicht). Der Vorteil vom Oregon sind die Karten. Ich habe mir zusätzlich noch die Radkarte von OSM (Open Street Map) von Deutschland draufgeladen. Das ist besonders schön wenn man an fremden Orten, z.b. im Urlaub, fährt oder sich auf seiner Stammrunde fragt wohin der Weg dort drüben wohl führen mag. Diesen Winter auf Malle haben die Karten z.B. mehr als einmal geholfen.
    Außerdem kannst du deinen gefahren Strecken aufzeichnen (incl. Höhenprofil), sie auf deinen PC/Mac laden und auswerten. Und sie dann später wieder aufs GPS laden um die selber Strecke erneut abzufahren. Die Strecke wird dann farblich auf der aktiven Karte markiert. Oder du lädst dir Strecken aus dem Netz aufs Garmin. Webseiten mit GPS Tracks gibt es inzwischen genug. Leider ist der Touchscreen vom Oregon 400t etwas dunkel (geht aber noch). Der Nachfolger, das 450t, soll da deutlich heller sein. Ansonsten ist das Teil auch ganz gut wenn man in einer fremden Stadt unterwegs ist (Rollstuhl, Rad, Füße oder Auto). Als Navi im Auto eignet sich das Gerät meiner Meinung nach nicht. Das Routing ist eine Katastrophe, zumindest mit der routeable OSM Karte die ich derzeit nutze.

    Bevor ich es vergesse, einen kleinen, prinzipiellen Nachteil hat so ein GPS basierter Tacho: Im dunklen Wald oder im Tunnel zeigt der stellenweise für Sekunden seltsame Werte an. Ich habe da eine Waldstrecke die ich mit ca. 50km/h fahre. An einigen Stellen, wo das Blätterwerk recht dicht ist, zeigt das Garmin dann schon mal kurzfristig 14 km/h an 🙂 Und der größte Nachteil ist der Preis. Das 450t und. das 400t kosten aktuell bei Amazon um die 350 Euronen (ohne Herz- und Trittfrequenzmesser, die kommen noch dazu). Und der Fahrradhalter aus billigem Plastik kostet ebenfalls 10 Euro, was eine echte Frechheit ist!

    Fazit: Ich mag mein Gramin Oregon nicht mehr missen und dass wo ich früher immer nur mit einem billig Tacho gefahren bin und auf die ganzen Technik-Freaks geschimpft habe.

    Gruß, Eddy
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Hi Eddy,
    wie siehts bei diesen Dingern mit der Akkulaufzeit bzw. Batteriehaltbarkeit aus ? Hab da einiges in der Vergangenheit ( Ciclo Sport, Sigma etc.) durch. Wenn mal wieder alle Stricke reissen kommt mein altes kleines Kabeltacho wieder kurzerhand dran... 😉
    Auf längeren Touren können die Garmin Teile doch schon mal diesbezüglich von Nachteil sein ( 15h Haltbarkeit), oder wie siehts da aus ?
    Gruß Rolf
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    huhu.... rolf...
    ich habe einen garmin edge 305 bei ebay für schmale mark geschossen... ich habe noch einen geber für tritfrequenz und radgeber damit er auch im tunnel anzeigt... da es ein teil ist, musste ich den in der mitte zerteilen und ein kabel nach unten zum rad und eins zu den kurbeln legen ... geht wunderbar... hinterher kann man sich alles schön am rechner anschauen.puls höhe usw trittfrequenz.. alles auf einen blick.. supersache die dinger... akku hält 2-3 trainings locker... gruß christoph
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Hhhmm, vielleicht ja doch ... 🙂
    Ich liebäugel ja sonst mit dem Edge 605 oder 705. Vielleicht fallen die Preise ja noch
    Gruß Rolf
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    die sind beide verdamt geil... aber ich gebe zu... ich habe auch noch ein billigtacho von lidl am bike... wenn ich auf der rolle trainiere oder so hab ich den garmin nicht an... ich glaube beim 705 er kommt dann aber noch die karten obendrauf... das macht die ganze sache noch kostenintensiever....
    schöne grüße... evtl sieht man sich ja am sa bei h2oski...
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Ah ja jetzt ja 1 Insel ...
    Weiß noch nicht
    LG Rolf
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Eddy
    In das Garmin Oregon kommen zwei 1,2 V AA Akkus rein. Ich habe da NiMH 2850 mAh Akkus von Ansman drin. Die halten beim Radfahren länger als 10 Stunden. Und wenn sie leer sind habe ich meist noch zwei Reserve-Akkus in der Satteltasche. Die sind ja nicht so groß oder schwer.
    Für einer Woche Mallorca habe ich 3 Akkusätze gebraucht.

    Gruß,
    Eddy
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Hallo Eddy,

    vielen Dank für Deine sehr ausführliche Antwort. Ist schon toll, was die Geräte heute so alles können. Die Kartensache ist für mich weniger wichtig, da meine Strecken so rund 100KM im Umkreis von meinen Zuhause gefahren werden, und da kenne ich schon fast jeden Stein. Ich bin mittlerweile auch nicht mehr so überzeugt, ob es das Garmin wird, da ich schon mehrfach (was Du auch geschrieben hast) gelesen habe, daß im dichten Wald oder abgeschattet von den Bergen, dann auch die Geschwindigkeitsanzeige und die damit verbundenen Werte ausfallen. Ich wohne ja hier in den Alpen, und da kommt man gern mal in einen Funkschatten, auch für Satelliten. Das mit dem GPS wäre vielleicht für die Höhenmessung interessant gewesen, da eine Messung über den Luftdruck doch vom Wetter abhängt und einfach immer wieder nach-kalibriert werden muß. Auch die Sache mit den Batterien gefällt mir nicht so. Ich werde wohl zu etwas einfacheren greifen, vielleicht ein Sigma ROX 9.0, ich denke, das dürfte es sein, was ich in etwa suche.

    Viele Grüße

    Reinhard
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Der Einsatz von Navigationssystemen zur Erfassung von Geschwindigkeit und Höhenmetern funktioniert nur bei Offenlandschaften, d.h. bei flachen Gegenden mit geringer Vegetationsdicke, einigermaßen zuverlässig. Zudem ist der Energieverbrauch der Geräte in jedem Fall höher als der eines normalen Fahrradcomputers.

    Aus meiner Sicht übersteigt der praktische Nutzen beim Einsatz eines GPS-Empfängers auf keinen Fall die Summe aller Nachteile bzw. Unzulänglichkeiten. Vom Preis mal ganz abgesehen.

    Ich möchte nicht irgendwann einmal in der Pampa stehen, mein Navi hat sich gerade wegen leerer Akkus verabschiedet und ich habe keine Karte mit. Mit dem Verkauf von elektronischen Karten wird sowieso bereits Wucher betrieben. Und die OSM-Karten als Alternative kann man - was die Detailgenauigkeit betrifft - i.d.R. vergessen. Analoge (Falt-)Karten sind meiner Meinung nach immer noch unentbehrlich. Wenn man unbedingt ein Navigerät einsetzen möchte, wie wäre das (in naher Zukunft) mit dem Teil, was früher mal Handy / Mobiltelefon hieß? So etwas hat man immer mit auf Tour.
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Thomas Wagner
    Hallo Veit,

    naja, wenn man sein Handy als Navi einsetzt, ist man dann in der Pampa nicht nur orientierungslos, sondern hat auch keinen Anruf mehr frei, wenn der Akku leer ist. Eine Karte in der freien Landschaft ist auf jeden Fall nützlich, aber da ist ja kein Pfeil mit der derzeitigen Position drauf. Wenn man sich eh schon verfranst hat, könnte das schwierig werden. Wenn man in unbekannten Gefilden unterwegs ist, kann so ein Garmin Dingsbums o.ä. schon recht hilfreich sein. Wenn man allerdings, so wie ich, seine Runden rund um die Heimat dreht, tuts auch ein normaler Tacho. Und das Handy für alle Fälle...

    Gruß
    Thomas
  • also.....

    wie ich schon erwähnte, habe ich auch noch einen normalen tacho am bike....bei mir geht es mehr darum, dass ich meine daten schön einfach auch auf den rechner übertragen kann... ich will mit dem ding nicht routen oder was weiß ich... es ist auch nicht lebenswichtig und ich sterbe nicht wenn ich es mal vergesse.... trotzdem finde ich schön, wenn ich am monitor schauen kann an welchem abschnitt ich wie gefahren und welchen puls ich hatte... ich würde dafür auch keine 300 ocken ausgeben... einfach ein schöne spielzeug...
    gruß chris der sehr zufrieden damit is...
  • Re: Welchen Fahrrad-Computer?

    Also, für den Fall, daß ich irgendwo gelandet wäre, wo ich überhaupt nicht mehr mit der Orientierung klarkomme, hilft nur noch eine alte OL-Weisheit (OL = Orientierungslauf): Fahre / laufe auf dem gleichen Weg zurück, den Du gekommen bist. Und zwar bis zu der Stelle, die eindeutig in der Karte zu lokalisieren ist. Das hilft, manche Katastrophe zu vermeiden... 🙂

    Und noch ein Tip für unbekanntes Gelände. Fahre jeden Weg nur soweit, wie Du ihn jederzeit wieder zurückfahren kannst. Wenn es also einmal steil und unwegsam bergab gehen sollte, und Du nicht sicher sein kannst, durchzukommen, dann drehe lieber um. - Ich nenne übrigens solche Streckenabschnitte "Falltürwege" (oder englisch, weils modern ist: "trap doors"), weil sie nur in eine Richtung zu befahren sind. Von denen gibt's in meinem heimatlichen Gebirge einige.
  • Re: also.....

    Ja Chris, da liegen wir doch auf einem Nenner!

    Ein Navi ist ein schönes Spielzeug, welches manchmal wirklich Erkenntnisgewinn bringt. Ist doch prima, wenn man nach der Tour einfach seinen Track auf den Computer überspielt und dann auf Internet-Karten (wie z.B. Bikemap.net, die eine Import-Funktion bereitstellen) sehen kann, wo man herumgekurvt ist.

    Und ehe man seinen Freunden lang und breit erklärt, wohin man gefahren ist, schickt man ganz einfach die GPS-Datei. Eine wirklich feine Sache!
  • Re: also.....

    also das mit dem GPS finde ich ausgesprochen reizvoll. Ich gehöre nämlich zu den Dödels, die in manchen Regionen mehr die Karte als die Kurbel in der Hand halten, weil ich mich alle 2, 3 Kilometer wieder neu orientieren muss .. ;-(

    Derzeit fahre ich mit einem Polar-Tacho. Die Produktreihe bietet auch all das Gewünschte wie PC-Einspielung, Herzfrequenz-Messung etc. Da ich allerdings nur zur Gattung der 'Frühstücks-Fahrer' zähle habe ich das gute Teil nicht auf Herz und Nieren getestet. Leider lädt dieser Tacho auch nicht gerade dazu ein, sich mit ihm mal so nebenbei zu beschäftigen, da die Menüführung alles andere als selbsterklärend ist. Kurzum, ein dickes Handbuch zu lesen, wo man dann, so man die Funktionen nicht stetig nutzt, die Hälfte sehr schnell wieder vergisst, macht mir nicht so viel Freude. Auch ist der Tacho ziemlich teuer und in der Verarbeitung mäßig (made in China, Marketing in der Schweiz ...)

    Aber wie dem auch sei - Polar sollte zumindestens hier noch einmal durchdiskutiert werden.

    Gruß Frank
  • Re: also.....

    Nicht nur Dir geht das so... Wenn ich in unbekanntem Gebiet bin, schaue ich manches Mal aller paar hundert Meter auf die Karte. Das nervt wirklich, vor allem dann, wenn der Kartenmaßstab ziemlich groß ist (= mit dem Globus auf Reisen). Denn dadurch kommt man wesentlich langsamer voran. Trotzdem ist man hinterher schlauer und prägt sich vor allem die Gegend besser ein!

    Hm, von den teueren Polar-Geräten habe ich bisher nur Gutes gehört (wunder, wunder). Dagegen hackt alle Welt auf Ciclosport-Computer, wie z.B. die HAC-Serie. Ich habe zurzeit einen HAC5 (vorher den HAC4). Dessen Bauweise verlängert jetzt auch die Batterielebensdauer zum Vorgängermodell, und der Batteriewechsel kommt ohne lästiges Herumgeschraube aus. 120 Stunden Aufnahmezeit bei einem Intervall von 20s machen ihn auch urlaubstauglich, ohne gleich den Computer mitschleppen zu müssen. (Ende der Werbung ;-))
  • JdGUXjksFLCYiUiQcu

    Gosh, I wish I would have had that infrmoaiton earlier!

    http://www.bing.com/ (PYoSKFldioWTOYzTug)
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  • Anbringung Trittfrequenz/ Geschwindigkeitssensor Garmin Edge Serie

    MisterR
    Hallo,

    ich bin gerade am überlegen mir was neues zu holen. Fahrradcomputer mit Pulsuhr und Trittfrequenzfunktion und das ganze am PC ausweertbar.
    Dabei bin ich u.a auf die Garmin Edge Reihe gestoßen. Die finde ich ziemlich teuer. Als alternative sehe ich den MIO 105 HC. Bei beiden Geräten ist die Trittfrequenz/ Geschwindigkeitssensor-Einheit ja aus einem Stück mit einem kurzen Kabel dazwischen. Wie macht ihr das an eurern Bikes fest. Ich stehe vor dem Problem, entweder nehme ich die Trittfrquenz ab oder die Geschwindigkeit. Man hat ja am Bike nirgends eine Position wo Rad und Kurbel so nah beieinander sind, dass beides auf einmal gemessen werden kann, wie es eigentlich gedacht ist.

    Gruß,

    Rainer
    Garmin
    Garmin
    Eingestellt am 19.07.2013 um 18:48 Uhr
    Mio
    Mio
    Eingestellt am 19.07.2013 um 18:48 Uhr
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