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wie weit müßte es aufrecht sein?

Das Thema wurde bisher 727 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 16.11.2013 um 18:49:53 Uhr.
Es gibt insgesamt 5 Beiträge von 3 unterschiedlichen Personen.
  • wie weit müßte es aufrecht sein?

    Danke erstmal, das war sehr informativ.

    @Thomas am Sopour Shark RS kannst du keinen MTB Reifen rein tun, max. einen 28mm und der wird schon knapp an der Gabel, vielleicht gibt’s beim Shark aber verschiedene Gabeln!

    Interessant find ich dass man wegen seiner Wirbelkörper mit dem Liegebike nicht auf Schotter- oder Waldwegen fahren kann, oder sollte, das wusste ich nicht, danke!!
    Was wäre denn dann die optimale Position, vermutlich die gesunden 60 Grad, weiter aufrecht werde ich vermutlich nicht fahren können da ich ziemlich deformierte Wirbelkörper habe und im sitzen stärkere Rückenschmerzen bekomme, im Liegebike hab ich keine Rückenschmerzen beim fahren, auf der Straße zumindest bis jetzt nicht, daher auch mein Gedanke dass es auf Schotterstraßen im liegen schmerzfrei wäre. 🙁

    Manfred
  • Sitzposition

    Hallo Manfred, ich stimme dem Reini mit der Sitzposition zu. In Wald und Wiese so aufrecht wie möglich. Wenn allerdings eine Deformation vorliegt, ist eine angelehnte Variante wahrscheinlich die beste Möglichkeit. Ich selber habe gerade ein altes Shark umgebaut, dafür gibt/gab es Gabeln, die für 28" ausgelegt waren und an deren Ausfallenden eine Scheibenbremse montiert werden kann. Ich bin mit der Gabel zum Alu-Schweißer gegangen und habe mir die Aufnahmen für eine V-Brake aufschweißen lassen. Darauf habe ich mir eine hydraulische Felgenbremse (Magura HS 33) gebaut. Die Aufnahme für die Scheibe habe ich nicht benutzt (brauche ich im flachen Norddeutschland nicht). Sitzposition 60 Grad. Allerdings habe ich eine verkürzte Rückenlehne bei der aufrechteren Position gewählt.
    Ich kann jetzt jederzeit die Räder wechseln. Entweder Fette Mountain-Bike- Bereifung, oder für flottere Fahrten mit einem etwas breiteren Slick (Conti Sport Contact 32-559).
    Räder sind 559, sodaß bei einem Wechsel das Rad immer das gleiche Niveau hat. Aufgrund der unterschiedlichen Reifengrößen variiert dann die Rahmenhöhe. Wenn es allerdings richtig in den Wald geht, habe ich noch eine Ur-Alt-Kiste aus 1995 mit reichlich Bodenfreiheit. Du mußt Dir halt die Frage stellen, wie wichtig Dir eine Marathonbestzeit ist.
    Und wieviel Dir Dein Bike wert sein soll.
    Gruß
    Olaf
  • sitzen oder liegen und Wirbelsäule

    Ich muss vor dem Handbike-Kauf noch eine längere Fahrt auf Feldwegen im Liegebike testen, da ich wie erwähnt auf der Straße auch auf längeren Strecken keine Probleme im Liegebike hatte, wohl aber im Sitzbike!

    daher stell ich mir das mit der Sitzposition und den Wirbeln so vor:

    Die Muskulatur die mir am Rumpf noch zur Verfügung steht kann ich im Liegen wie im Sitzen gleich gut oder schlecht auf holprigen Straßen zur Stabilisierung einsetzen.
    Wenn ich mir jetzt eine mehrstündige Fahrt auf einem Schotterradweg vorstelle, erscheint es mir einleuchtender eine liegende Position einzunehmen, vielleicht nicht ganz waagrecht wie viele Rennhandbiker, man will ja noch was sehen,
    aber doch unter 60°, da ich auf meine lädierte Wirbelsäule viel weniger Druck bekomme und das bisschen Druck verteilt sich im liegen auf eine viel größere Fläche über meinen gesamten Rippenbogen am Rücken.
    Im Sitzen wird hingegen mein gesamtes Oberkörpergewicht nur auf die Wirbelsäule gedrückt und was hier die vielen Erschütterungen auf Dauer mit meinen verhärteten Bandscheiben und somit mit meinen Wirbeln anrichten möcht ich nicht wissen!
    Noch dazu kommt dass bei vielen eine gut stabilisierende Rumpfmuskulatur die die Wirbelsäule entlasten könnte kaum noch vorhanden ist, bei mir ist das zumindest im Lendenbereich so.
    Wäre schön wenn es noch Erfahrung dazu gibt.

    Gruß
  • Aufrechtes Ein-Ausstegen

    Istes nicht auch wichtig das die Rückenlehne möglichst aufrecht steht für ein besseres Ein-Aussteigen?
  • Komfort und Federung

    Schotter, Wald- und Wiesenwege weisen deutlich mehr Unebenheiten auf als Straßen, wo weniger Schläge über das Bike auf den Körper übertragen werden. Zumal die Geschwindigkeit auf/in Wald und Wiese auch deutlich geringer sein wird.
    Es werden so wahrscheinlich deutlich mehr Schläge auf die gesamte Länge der Wirbelsäule wirken. Es sei denn du entkoppelst den Sitz-/Liegebereich mittels einer Federung vom Rahmen
    Ich (10ter Brustwirbel inkomplett mit nicht funktionierender unterer Rückenmuskulatur) habe das nach Problemen mit der Halswirbelsäule mal ganz anders angegangen und habe die Kurbeln bei aufrechter Sitzposition versetzt. Ich fahre im Wald und bei Radtouren mit alternierenden Kurbel, also genauso wie sie am Rad montiert sind. Meine Wirbelsäule ist dadurch immer "unter Spannung". Im Laufe der Jahre habe ich meine Rumpfmuskulatur deutlich stärken können. Wenn ich mit den Skatern unterwegs bin fahre ich so auch einen Schnitt von 23 - 25 hm/h bei einem Durchschnittspuls von 120 - 130 bpm. Einen Marathon bis ich so auch schon mal mit 1:20 h gefahren.
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