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Handbikewüste Ruhrgebiet

Das Thema wurde bisher 1190 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 26.12.2014 um 16:15:52 Uhr.
Es gibt insgesamt 5 Beiträge von 4 unterschiedlichen Personen.
  • Handbikewüste Ruhrgebiet

    ralle
    Hallo Biker.
    Möchte mich vorab euch einmal vorstellen. Ich bin der Ralle, 56 Jahre alt, MS erkrankt seit 2003, Rollifahrer und Handbiker aus dem Kohlepott. Mir stellt sich folgedes Problem. Ich bin seit ca. 3 Monaten auf der Suche nach einem Verein in der RG Ruhrgebiet der uns Handbiker unterstützt und in dem wir uns organisieren können. Mit einigen von euch hatte ich dabei ja schon persönlich über dieses Thema gesprochen. Die Vereinssuche über die Landesverbände (BDR, DSB oder DRS) verlief nicht befriedigend. Es wurde immer untereinander auf die anderen Verbände verwiesen. Auch Nachfragen bei den regionalen Verbänden verlief ergebnislos. Dann habe ich Radsport- und Behindertenvereine direkt angesprochen. Ohne Erfolg. Nachdem am 02.12.2014 eine Kooperationsvereinbarung zwischen dem Radsportverband und dem Rehabilitationssportverband NW.e.V. geschlossen wurde, habe ich mich zu einem Monatstreffen eines hiesigen Radsportvereins begeben. Ergebniss: Idee kam gut an, aber nicht umsetzbar.
    Link: http://radsportverband-nrw.de/2014/12/02/radsport-und-behindertensport-unterzeichnen-kooperationsvereinbarung-in-nrw/
    Mit dem Ratschlag einen eigenen Verein zu gründen wurde dieses Treffen beendet. Die eigene Vereinsgründung ist aus gesundheitlichen Gründen für mich nicht durchführbar, bin ja nicht aus Spaß vor 10 Jahen in Rente geschickt worden. Mittlerweile suche ich auch nicht mehr allein, denn zur Zeit befinden sich ein weiterer Biker und ein Betreuer an meiner Seite. Zwei weitere Biker überlegen noch sich mit uns zumindest zu einem Team zusammenzuschließen.
    Und nun meine eigentliche Frage. Hat jemand eine Idee, wie man weiter vorgehen kann und nein, ich möchte biken und nicht rollstuhltanzen. Freue mich auf eure Antworten.
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  • Vereinsgründung

    Hallo Rio,

    habe eben Deine Zeilen aufmerksam gelesen. Aus eigener Erfahrung kann ich Dir/Euch nur empfehlen, einen eigenen Verein für Dein/Euer Vorhaben zu gründen. Bin (leider) aus den Deinerseits beschriebenen Gründen selbst Vereinsvorsitzender, allerdings in einer völlig anderen Sparte.

    VG, Olli
  • Handbikewüste Ruhrgebiet!?

    Es ist so,dass die Handbiker in Deutschland sich überwiegend privat organisieren. Mit Vereinen u. Verbänden ist da kein weiterkommen. Allenfalls in den verschiedenen
    Teams geschiet was in Punkto Trainingsgemeinschaften und Wettkampf Organisation. Ich würde dir deshalb raten, dich mit Gleichgesinnten als Team oder Traininggruppe zusammen zu tun. Um sich mit erfahrenen Bikern zu treffen, empfehle ich die Teilnahme an Veranstaltungen z.B. Otto Bock Handbikewochen in der Manfred Sauer Stiftung oder Medica Handbike Wochenende , da kann man viel lernen. Immerhin habt ihr im Ruhrpott recht gute Handbikestrecken, also macht selbst was, habt Spaß beim biken und bewegt euch.
    Friedhelm Müller Team Medica (helfe gerne mit Rat und Tat)
  • Re: Handbikewüste Ruhrgebiet!?

    ralle
    Hallo Friedhelm,

    danke für Deine Antwort. Deine Aussage und die vom Andi haben sich in den letzten Wochen leider immer mehr bestätigt, daß es in dieser Sportart kaum Unterstützung gibt und es an jedem selber liegt weiterzukommen. Eigentlich schade. Besonders, dass in den Verbänden Kooperationsverträge geschlossen werden ohne zuvor eine Basis dafür zu schaffen.

    Ich bin bislang auf kleineren Veranstaltungen wie z.B. dem cSc-Cup in Langenfeld mit meinen Adaptivbike angetreten, daher ist mir euer Team wohl bekannt. Nach dem diesjährigen Wettkampf stand der Entschluß fest, ein neues Bike muß her, um nächstes Jahr die 90 Minuten anzugehen. Außerdem möchte ich auch, solange meine Krankheit es zulässt, noch an der ein oder anderen Großveranstaltung teilnehmen. Das mit dem Bike habe ich erledigt. Einen Trainingspartner und ein neues Tainingsgelände habe ich hier auch schon gefunden. Wie im schon geschrieben, überlegen noch 2 Biker ob sie sich uns anschließen. Als Teambetreuer hat sich meine Physiotherapeutin angeschlossen. Du siehst, es hat sich schon einiges getan.
    Da wir im Juli gerne auch in Heidelberg starten möchten, bin ich bei der Anmeldung über folgende Voraussetzung gestolpert:

    5. Teilnahmeberechtigung
    Jeder Teilnehmer muss im Besitz einer gültigen Sportlizenz sein und einem Sportverein angehören.

    Und genau das hat mich bewogen nach einem Verein zu suchen, der dem BDR angeschlossen ist und uns unterstützen würde, um die geforderten Voraussetzungen zu erfüllen. Aber leider bislang ohne Erfolg.
    Würde gerne weiter mit Dir/Euch Kontakt halten um eventuelle Fragen, die bestimmt noch auftauchen, klären zu können.

    Danke Dir und viele Grüße
    Ralle
  • Fragen nach Unterstützung

    Hallo Rio,
    zuerst finde ich es Klasse, dass Du Dich einsetzt oder einsetzen willst, etwas auf die Beine zu stellen.
    Aber nicht nur bei Dir, auch bei vielen Anderen kommt immer gleich die Frage nach Unterstützung von Verbänden usw. Da stellt sich für mich aber immer die Frage wieso?
    Ich selbst habe vor fünf auch die Idee gehabt ein Team auf die Beine zu stellen. Ich stellte mir zuerst aber nicht die Frage, wo bekomme ich Unterstützung, sondern wo bekomme ich Teamkollegen her.
    Wenn Du mal eine Gruppe gleichgesinnter um Dich hast, stellt sich erst mal die Frage, ob Du unbedingt Unterstützung vom DRS, BSV, BDR usw, brauchst oder die Gruppe auch einfach sol bestehen kann.
    Wir sind mittlerweile 18 Mitglieder und bekommen von offiziellen Seiten von niemand etwas
    TROTZDEM LÄUFT ES

    Gruß Jürgen Winkler (Vorsitzender Das-TetraTeam)

    Ps: für Fragen stehe ich gern bereit
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