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Handbike von Krankenkasse

Das Thema wurde bisher 5074 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 30.03.2016 um 15:07:08 Uhr.
Es gibt insgesamt 8 Beiträge von 8 unterschiedlichen Personen.
  • Handbike von Krankenkasse

    Hallo,
    kann mir jemand sagen, ob die Kosten für ein Handbike (Vorspannbike für Rolli) von der Krankenkasse übernommen werden?
    Wenn ja, wie läuft sowas ab und was müsste ich bei der Krankenkasse einreichen?
    Vielen Dank vorab, Mirco
  • Re: Handbike von Krankenkasse

    Hallo Mirco,
    grundsätzlich ist die Kostenübernahme eines Handbike`s bei entsprechender Indikation und einem begründeten Antrag gemäß der gesetzlichen Grundlagen möglich. Handbike`s können z. B. als Alternative zu Elektrorollstühlen eingesezt werden. Das Antragsverfahren läuft oftmals nicht ganz reibungslos, d.h. man sollte sich schon auf ein Widerspruchverfahren einstellen.
    Ich würde Dir raten, dass Du Dich an den Fachhandel oder an einen Handbike-Hersteller wendest und Dich beraten läßt und vorher verschiedene Geräte ausprobierst. Hier wirst Du auch sicherlich Hilfe bei der Beantragung bekommen.

    Gruß Andreas
  • Re: Handbike von Krankenkasse

    Es hat schon Kassen gegeben, die haben die Kosten übernommen. Einige Kassen wollten dann eine Verzichtserklärung für einen E-Rolli. Sozusagen, wer fit ist für ein Handbike, braucht sein Leben lang keinen E-Rolli (Schwachsinn, und ich habe auch schon lange nicht mehr gehört, daß soetwas praktiziert wurde). Handbike ist schon deswegen schwierig zu bekommen, da es ein Sportgerät ist und keine Hilfsmittelnummer hat. Bei mir hat die AOK damals sofort gestreikt, als ich angefragt habe.

    Also Tipp:
    Frage bei Deiner Krankenkasse an, wie sie sich dazu stellt. Wenn sie nicht abgeneigt ist, dann brauchst Du sicher ein Rezept und eine Stellungnahme Deines Arztes, in dem steht, daß ein Handbike eine wesentliche Verbesserung Deines Gesundheitszustandes bringen würde.

    Probieren würde ich es auf alle Fälle, manchmal gelingt es ja.

    Viele Grüße

    Reinhard
  • Re: Handbike von Krankenkasse

    Hallo,

    ich hab mein Vorspannbike, nach einer Ablehnung und einem Wiederspruch, bezahlt bekommen.
    Die Kasse wollte nur, dass ich einen Eigenanteil, in Höhe eines durchschnittlichen Fahrradpreises,
    selbst bezahle, waren damals 550Ä.
    Also dran bleiben.

    Gruß

    Frank
  • Re: Handbike von Krankenkasse

    Hallo zusammen,

    ich arbeite im Sanitätshaus und bin seid drei Jahren Querschnittsgelähmt. Ich spezialisiere mich jetzt auf den Rollstuhl-Aktivbereich. ICh habe jetzt auch die ein oder andere Fortbildung gemacht, auch über Rechtliche Dinge. Was der Andreas da geschrieben hat ist richtig, ich würde da auf jedenfall ein Bike mit E- Unterstützung empfehlen da dieser einen "E- Rollstuhl im außenbereich ersetzen kann". Als eine der Begründungen für die Kasse. Ich habe hier sehr gute Erfahrungen mit ProActiv gemacht. HIer würde ich das Rollstuhlzuggerät „NJ1 e-assistant" empfehlen. Sehr gute Motorleistung und Qualität

    Wenn jemand über mich so ein Bike über die Kasse haben möcht, dann bitte eine E-mail schicken.

    Gruß,
    Christian
  • Handbike über die Kasse

    Hallo,
    ich bin querschnittsgelähmter Rollifahrer, arbeite im Sanitätshaus und hab mich in den letzten Jahren genau über diese Dinge rechtlich fit gemacht. Da hab ich in den letzten zwei Jahren über 30 Handbikes über die Krankenkasse genehmigt bekommen.
    Wichtig ist immer die Begründung und die Vorbereitung des Kostenvoranschlags mit der Erprobung.
    Bei Hilfe, oder Interesse, meldet euch gerne bei mir unter: 0151-15161777,
    oder handbike.krankenkasse@gmx.de

    Viele Grüße,
    Christian
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  • Handbike über die Krankenkasse

    micha72
    Moin,

    auch ich habe im Juni versucht ein RollstuhlzuggerätNJ1 e-assistent von ProActiv über meine Krankenkasse zubekommen.

    Kurz zu mir:
    Ich bin an HMSN Typ 5 und SSP erkrankt und bin in einem Adaptivrolli von ProActiv unterwegs.

    Die Versorgung entwickelt sich zu einer "unendlichen Geschichte".

    Meine KK hat meinen Antrag an das Sozialamt weitergeleitet. - Dem habe ich widerprochen. Jedoch ohne Erfolg. Ich habe erklärt das es medizinisch notwendig ist und das Sozialamt nicht zuständig ist. Die KK lässt sich auf nichts ein...

    Ich bekomme auch keine Begründung...

    Habe auch auf diverse Urteile verwiesen. Es ist als ob man mit einer Wand kommuniziert. Da bekommt man auch keine Antwort...

    Kann mich vielleicht jemand Unterstüzen, mit Tipps und Schlupflöchern die es gibt?

    Vielen Dank für Eure Antworten.
  • gleiche Geschichte

    miwetzel
    Hi Micha,

    bei mir geht das jetzt schon 3 Jahre lang genauso wie du beschreibst.

    Bei der Krankenkasse hat man sich das Weiterleiten als den besten Weg ausgedacht - um sich die Kosten für ein Handbike sparen zu können.

    Ich hab auch noch nicht den richtigen Weg finden können - wie man die auf jeden Fall mal in die Entscheidung zwingt - gegen die man dann mal vorgehen könnte.

    Wenn jemand was weiß - alle Hinweise sind gern gesehen.

    Gruß

    Guido
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