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Erfahrungsberichte Handbike mit e-Motor

Das Thema wurde bisher 939 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 26.10.2016 um 00:34:45 Uhr.
Es gibt insgesamt 18 Beiträge von 7 unterschiedlichen Personen.
  • Erfahrungsberichte Handbike mit e-Motor

    pitcook
    Möchte mir evtl. im nächsten Jahr ein Handbike mit e-Motor zulegen .Es sollte ein MTB sein .Wer von Euch hat Erfahrung mit einem solchen Teil gemacht . Denke da an die Marken Otto-Bock ,Praschberger oder Schmicking. Wäre schön wenn ihr mir etwas helfen würdet . Fast vergessen ,ich wohne an der Mosel ,also alle Möglichkeiten von Strecken die man fahren kann .
  • E Motor

    sogined
    Aus eigener Erfahrung kann ich nur sagen unbedingt kaufen. Habe selbst ein sopur mit bionx Umbau. Bin vor kurzem das praschberger comp cc gefahren was von der Geländegänigkeit Klasse ist und einen besseren Motor hat.

    Aber es kommt auch immer bisschen drauf an für was du es brauchst
  • E Motor

    Blaubaer
    Hatte auch überlegt ob es eins von Ottobock oder Praschberger werden soll. Optisch gefallen mir beide sehr gut.

    Beim Mittelmotor war ich mir aber im Falle eines Defekts nicht so sicher. Den Radnabenmotor kann man ja eher mal bei Bedarf (z. B. wenn man einen anderen Motor haben will) tauschen.
    Ob der erhöhte Schwerpunkt nennenswert etwas ausmacht kann ich nicht beurteilen, hatte da nur mal was gelesen.

    Bin das Praschberger Comp CC mit Bionx Motor zur Probe gefahren. Geht ziemlich gut und macht Spaß wenn man schnell auf die 25-26 km/h beschleunigt. Etwas gewöhnungsbedürftig ist es allerdings gewesen, wenn die Motorkraft einsetzt, da das eher schubweise der Fall war. Bin vorher nur ein Anbauhandbike ohne Motor gefahren.

    Laut Verkäufer geht der PowerBike Motor besser und auf die Energierückgewinnung kann man verzichten. Daher wird es nun der PB-Motor werden.

    Die Federung war auch sehr gut, besonders bei Sand-/Feldwegen zu empfehlen.

    Hatte das Ottobock serienmäßig die hintere Federung?
    3 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 21.10.2016 um 17:24:52 Uhr
  • Bionx - Powerbike

    Thomas Wagner
    Also beim Bionx Motor ist es elementar wichtig, dass er in der richtigen Position eingebaut ist. Dafür gibt es verschiedene Drehmomentstützen, die man wechseln kann.Die Achse ist dafür mit einer Nut versehen, die 90 Grad zur Kettenlinie stehen muss. Wenn das nicht der Fall ist, funktioniert der Motor nicht richtig. Wenn alles richtig verbaut ist, geht das Teil ab wie die Sau.
  • E Motor

    pitcook
    Hallo

    Erst mal vielen Dank für die raschen Antworten . Was mich am Otto Bike eigentlich beeindruckt hatte ,war der Boschmotor ,diese sollen ja sehr zuverlässig und auch einen super Drehmoment haben .
    Natürlich geht nicht über Erfahrungsberichte, wie ihr diese auch hier teilt .
    Ich möchte dieses HB ,damit man auch mal abseits von geteerten Wegen fahren kann .Mal evtl. eine mehrtägige Tour mit etwas Gepäck unternehmen kann .
    Tendieren würde ich fast auch zum Praschberger ,wobei am Otto der Boschmotor nicht schlecht ist .
    Hat dann jemand auch schon seine Erfahrung in der Leistung (Km) bei durchschnittlicher Fahrt gemacht .
  • @Thomas

    pitcook
    bei welchen Rädern ist dies der Fall
  • E Motor

    Jürgen
    Hallo,
    ich fahre seit Jahren ein Schmicking Rennbike
    Nun konnte ich dieses Wochenende das
    Pro Active Handbike -NJ1 Handbike mit Neo Drive Antrieb ausgiebig im Gelände testen. Der E Antrieb ist genial, man kann drei verschiedene Fahrstufen wählen, Eco, Tour oder Boost mit verschiedenen Unterstützungsstufen.
    Bin in einem bikeparks gefahren mit verschiedenen steilen Auf und Abfahrten mit Steilkurven, wenn Offroad dann richtig. Mit dem Antrieb kein Problem. Nur die Bodenfreiheit könnte höher sein. Ab und zu bleibt man dann hängen und das Vorderrad hängt in der Luft.
    Bei steilen Abfahrten mit Speed vermisst man eine hintere Scheibenbremse, denn wenn man bremst und das Vorderrad blockiert, kann man nicht mehr einlenken und das bike schiebt gerade aus. Das würde dir bei einer Hinterradbremse nicht passieren.
    ( Gibt es bei Pro Aktiv nicht )
    Das so ausgestattete Bike kam auf einen Preis von 8000€.

    Das Bike von Praschberger bin ich auch schon gefahren, es fährt sich so ähnlich, nur der Motor von Bionix spricht nicht so gleichmäßig an, eher Ruckartig und gewöhnungsbedürftig, die Bodenfreiheit ist etwas höher.
    Eine Bremse für die Hinterräder gibt es für 515 € extra, die Federung am Hinterrahmen mit Scheibenbremsen hinten kostet 1400€ extra.
    Wenn man alles zusammenrechnet kommt man mit Bionix Antrieb und je nach Ausstattung auch auf 8000€

    Von Schmicking gibt es auch ein Offroad Handbike mit Bionix oder Neodrive Antrieb.
    Die Bodenfreiheit ist auch sehr gut.
    Ebenfalls gibt es Scheibenbremsen an den Hinterrädern.
    Da kommt man auch auf einen Preis von mind. 8000€ je nach Ausstattung.
    Aus meinen Erfahrungen kann ich sagen, dass die Qualität von den Bikes excelent ist und es bei der Anpassung viele Möglichkeiten gibt.

    Natürlich muss jeder es für sich entscheiden.
    Bei Pro activ und bei Schmicking lässt man sich am besten vor Ort das Bike anpassen.

    Das Bike von Pro activ kann man zerlegen, die Gabel vom Rahmen mit Schnellverschluss trennen. Habe das nur einmal gemacht, als wir es vom Sanitätshaus abgeholt haben, viel zu umständlich.

    Wenn man bedenkt dass die E Handbikes mindesten 25 kg wiegen ist das verladen nicht ohne.
    Lade mal das bike ins Auto, wenn du richtig im Gelände gefahren bist, so richtig dreckig !.
    Habe das Bike dann auf eine Bikehalterung für die Anhängerkupplung befestigt.

    Das Bike von Otto Bock kenne ich nicht. Da der Motor an der Gabel befestigt ist der Schwerpunkt etwa höher und das Bike könnte etwas labiler in der Lenkung sein. Auch hat man nicht so viele Übersetzungsmöglichkeiten, da am Boschmotor nur ein Antriebszahnrad ist. Auch sollte man beachten, dass man nicht soviel Gewicht auf dem Vorderrad, das könnte dann bei steilen Bergen durchdrehen.

    Du kannst dir ja die Unterlagen und die Anpassbögen runterladen auf der Homepage,bei Schmicking rufst du einfach an, die schicken dir dann es per mail. so kannst du die Preise und die Ausstattung vergleichen.

    Ich hoffe ich habe dir etwas geholfen
    Viele Jürgen

  • Welche Räder?

    Thomas Wagner
    Bei mir war es ein Sopur Shark Eigenbau. Das Ansprechverhalten war erst etwas enttäuschend, aber kaum baut man es richtig ein, funktioniert der Motor super. Wenn man da dann noch alle Einstellungsmöglichkeiten über das Display nutzt, kann man das System eingentlich optimal auf sich einstellen. Dort kann man dann das Ansprechverhalten des Motors ändern.
  • E Motor

    Blaubaer
    Zitat von Jürgen:
    "... nur der Motor von Bionix spricht nicht so gleichmäßig an, eher Ruckartig und gewöhnungsbedürftig, ..."

    Also gleiche Erfahrtung wie bei meiner Probefahrt, hoffe mal der PB ist da gleichmäßiger.

    Zur Hinterradbremse hatte ich wegen der Kosten auch erst überlegt diese wegzulassen. Nach dem Motto "bei anderen geht das ja auch und das Vorschnallhandbike hatte auch nur vorne Bremsen".
    Nach genauer Überlegung finde ich hintere Bremsen aber Pflicht! Den Sicherheitsaspekt wegen des höheren Gewichts und der Geschwindigkeit sollte man nicht unterschätzen.
    Bei nem Bike für 7500 Euro (Standart+Powerbike-Motor) sollte man die 600 Euro (Bremse hinten) auch noch investieren.
    http://www.praschberger.com/wp-content/images/2015/11/Anpassbogen-2015-Speedbike-Comp-CC.PDF

    Preislich liegen wohl alle (ausgenommen Spezialitäten wie Cabon) Handbikes bei 7500-8500 Euro je nach Motor/Ausstattungsvariante.

    Zitat von Jürgen:
    "Habe das Bike dann auf eine Bikehalterung für die Anhängerkupplung befestigt."

    Hast du es quer draufgestellt, wie weit steht es li/re über?
    Kannst du da mal nen Foto machen?
    Ich wollte meines eigentlich mit nem normalen 4er Fahrradträger auf die Dachreling setzen ...
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  • E Motor

    Jürgen
    Hallo Blaubaer,

    sorry tut mir leid, den Träger hatte ich mir von einem Freund ausgeliehen.
    Das Bike darf ja soweit überstehen, wie die Breite des Autos mit Spiegel.
    Da reicht ein Billigträger für zwei Bikes.Die Schienen entfernt und eine Kunsttoff Platte drauf. Dann kannst du das Bike raufziehen und mit Spannriemen befestigen
    Wenn es zu breit ist, dann lass einfach die Hinterräder weg, dann passt es

    Gruss Jürgen
  • Träger

    Blaubaer
    Stimmt auch wieder. Danke für die Antwort, mal ggf die Kleinanzeigen durchstöbern. Zurück zum E-Handbike 😉
  • E Motor

    Jürgen
    Hallo zusammen,
    hier noch ein paar interessante Links für Offrad Handbike

    http://www.lashersport.com/bikes.html

    http://www.sport-on.com/xcr

    http://www.reactiveadaptations.com/nuke-recumbent-offroad-handcycle/
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  • E Motor

    pitcook
    Hallo
    @Jürgen :wenn ich dich richtig verstehe kämme bei dir Schmicking oder Pro Active mit Neo Drive-Antrieb in Frage .Neo Drive sollte es schon sein .
    Natürlich werde ich versuchen die Bikes zu testen .Dies muß schon bei einem Preis von 8000€ oder mehr schon sein .
    Die Links sind ja auch nicht schlecht ,nur leider alles außerhalb unseres schönen Deutschland .

    Fast vergessen : Ich war auf der Reha Gare in Düsseldorf .Dort war ich am Stand von Schmicking und konnte mir verschiedene Bikes anschauen . Auch in den Gesprächen mit dem Team von Schmicking habe ich festgestellt ,dass Schmicking sich sehr viel Spielraum lässt um auf Kundenwünsche einzugehen .
  • Emotor

    Blaubaer
    Das MTB von Schmicking ist nur höhergelegt und hat keine Möglichkeit für eine optionale Federung oder?
  • Handbike mit Motor

    speedy65
    Hallo pitcook,
    oft ist die Entscheidung eine Qual. Aber Gott sei Dank gibt es mittlerweile eine Größere Auswahl an sogenannten Hilfsmitteln auf dem Markt. Ich denke zuerst kommt es auf deine Behinderungsart an, dann für welchen Zweck du das Bike überwiegend nutzen möchtest und danach was du dafür investieren kannst. Grundsätzlich finde ich den Einsatz eines Motors in einem Handbike für sehr nützlich - außer ich möchte damit Rennen bestreiten. Ob auf der Strasse oder noch mehr im Gelände, ist dies eine Bereicherung und im Umgang mit dem Gerät, sprich Handbike oft ein zusätzlicher Spaßfaktor und Motivator so oft wie möglich, draußen unterwegs zu sein. Meine Erfahrungen sind;
    Liegebike mit Bionx - individueller Einsatz und gutes Handling. Seid der Anschaffung hat sich meine Kilometerleistung so gut wie verdoppelt. Die liegen so zwischen 5.000 - 6.000km im Jahr. Die Reichweite beim 8,8Ah/422Wh Akku liegen in meinem Fall, zwischen 60 - 100km, je nach Tour. Meine Touren sind von flach, bis hin zu hügelig und bergig. Vor allen Dingen hilft mir der Motor, nicht mit einem 180er Puls am Schluss meiner Runde wieder zurück vor der Garage zu stehen, da ich die letzten 5-8km den Berg hoch fahren muss.
    Für den Bionx steht ein individueller Einbau in verschiedene Bikes, da der Nabenmotor nur gegen das Vorderrad getauscht werden muss. Also ein Einbau in ein vorhandenes Bike meist mit wenig Aufwand zu bewerkstelligen ist. Ich fahre ein Pro Activ mit Bionx, da ich es öfters zerlege, ideal für den Transport in den Urlaub oder im Auto. Die Rekuperationsbremse finde ich von Vorteil, weil ich beim Berg ab fahren nicht ständig auf der Bremse stehen muss. Hinzu kommt dass ich den Bionx in Verbindung mit einem Rollstuhl Vorbau, ähnlich wie ein Vorspann-Bike, auch als reines Ebike mit der Anfahrtshilfe nutzen kann. Allerdings mit kleineren Einschränkungen.
    Im Gelände und abseits der asphaltierten Strasse nutze ich ein eMano 3s von Otto Bock. Das fahren abseits der befestigten Radwege, auf Flur-oder Waldwegen macht viel Spaß. Nur sollte man es nicht mit einer Single Trail Maschine oder Downhill Bike für Fußgänger vergleichen. Es ist und bleibt ein Dreirad mit allen daran gebundenen Reaktionen, die im Gelände oft vorkommen können. Da wird man vom "Pferd" auch schon mal ordentlich durchgeschüttelt, im schlimmsten Fall auch mal abgeworfen. Also immer mit Bedacht und einer gewissen Achtsamkeit fahren. Aber mit immer mehr Erfahrung und wissen wo die Grenze ist, eine nicht mehr weg zu denkende Freizeit Beschäftigung. Der Bosch Mittelmotor spricht im Gelände im Vergleich zum Bionx um einiges Besser an. Das macht der Unterschied des Antriebeinsatzes, also der Bauweise des Motors aus. Der Bionx wird über die Kette angesteuert. Der Bosch sitz direkt an der Kurbel und reagiert auch sofort wenn diese Druck bekommt. Auch das los fahren in einer Steigung, ist weniger problematisch, da ich auch iom Stand einen anderen Gang einlegen kann. Wer mit einem Bionx schon einmal an einer Steigung weiter fahren wollte und dazu den falschen Gang auf der Kette hatte, weis wovon ich rede. Im schlimmsten Fall springt dir die Kette zwischen Schaltkassette und den Speichen des Vorderrades und verkeilt sich dort. Das passiert beim eMano 3 auf keinen Fall, da dort eine Nabenschaltung verbaut ist. Die Federung des eMano ist zwar schön, aber für mich nicht zwingend notwendig. Die Federung und damit das Handling reguliere ich oftmals über den Luftdruck. Die Reichweite des Akku, in meinem Fall 400Wh, reicht für eine 35 - 45km lange Tour im Gelände, mit 600 - 800 Höhenmeter. Allerdings oft mit der zweithöchste (Sport) oder sogar höchsten Stufe (Turbo). Ein 2.Akku im Gepäck gibt mir die Sicherheit auch jeder Zeit wieder nach Hause zu kommen oder eine längere Tour zu fahren. Auf jeden Fall darfst du, wenn du mit Bekannten oder Freunden auf Tour bist, nicht immer auf der Turbo Stufe fahren, sonst bist du zwar der Erste im Biergarten aber auch Alleine bei der nächsten Tour, da die anderen die Lust verloren haben. Das Verladen des eMano ins Auto ist für mich als Querschnitt TH 12 machbar, aber alles andere als einfach. Hier kann ein Heckträger am Auto mit Liftfunktion, wie für das Transportieren von Ebikes angeboten wird, Abhilfe schaffen. Für das Rangieren in der Garage hilft mir ein Rolluntersetzer für Blumenkübel, die es in jeden Baumarkt zu kaufen gibt. Keine Ahnung ob dir das Gelaber von mir auf irgend einer Weise bei der Kaufentscheidung helfen wird, aber die Erfahrungen die man im Laufe seiner Zeit sammelt, sind sehr reichhaltig und oft spezifisch meinen Bedürfnissen entsprechend.
  • Preise

    r1w1
    bitte bei den genannten Preisen immer beachten, daß hier gerne die Preise ohne Steuern erwähnt werden. Ich habe mir gerade aktuell den Anpassbogen für ein Mountainbike vom Schmicking zusenden lassen. Das Bike kostet Standard 5750 Euro zzgl. Steuern und Versand. Das sind also komplett schon mal über 7000 Euro ohne Motor. Dafür bekommt man eine gute Qualität, eine Maßanfertigung auf den Fahrer.
    Das Praschberger Bike ist grundsätzlich etwas günstiger, aber schwerer. Maßanfertigung ist immer ein Thema, wo sich die Firma Praschberger immer noch schwer tut, besonders bei Kurbelhöhe und Kurbelbreite. Sitzbreite gibt es nur eine.
    Bei Proaktiv finde ich die Gabel sehr umständlich gebaut, und auch daß 2 Bremssysteme auf die gleiche Bremsscheibe gehen, ist schlicht ein Witz.

    Was mich mal interessieren würde, wäre ein Erfahrungsbericht von Leuten, die hinten Scheibenbremsen drin haben. Bremsen die immer gleich stark? Ist die Verteilung auf die beiden (hinteren) Bremsen sehr anfällig (verstellt sich oder schleift)?
  • E Motor

    pitcook
    @speedy65 Otto Bock steht auch auf meiner Liste .Schon alleine wegen des Boschmotors und der Einbauweise des Motors. Baut OB auch nach Maß? habe dieses Bike auch in Düsseldorf gesehen aber leider vergessen zu fragen wegen der Größen .
    Zu meiner Behinderung : Ich bin in der glücklichen Lage ,dass ich nur eine versteifung des rechten Beines habe .Macht mir leider trotzdem, fahren mit einem normalen Rad unmöglich

    nochmals vielen Dank
    Otto Bock
    Otto Bock
    Eingestellt am 25.10.2016 um 17:57 Uhr
    Zum Vergrößern auf das Bild klicken
  • eMano 3 von Otto Bock

    speedy65
    Auf der RehaCare war das eMano zwar vertreten, stand aber etwas verloren und dazu noch fest verankert auf einem Podest. Bei der letzten Messe in Düsseldorf konnte man das eMano noch ausgiebig auf dem Messegelände testen und mit erfahrenen Testfahrern von Otto Bock ausgiebig unterhalten. Das Bike wird nur in einer Rahmengröße angeboten. Der einzige Unterschied bezeichnet die Version 3R oder 3S. Es gibt das Bike auch ohne Motor, wovon ich dir abraten würde. Das "S" steht für Suspension - also mit Federung. In Hinsicht der Federung habe ich bei Testfahrten ohne die Federung, auch gute Erfahrungen gemacht.
    Die Einstellungen auf den Fahrer sind zuerst am Sitz einstellbar. Ich selbst bin ca. 1,7m und mit einer dünneren Statur ausgestattet. Mein Bike Kollege ist 1,85m groß und hat eine korpulente Figur. Er fährt mit einer Geh-Orthese, die beim lenken oftmals mit dem Kurbeln zusammen treffen. Hier hilft eine höhere Position des Motors, die sich werksseitig ca. 2-3cm verstellen lässt. Wenn du höher willst, ist Eigenbau nötig. Auch Otto Bock ist in Sachen Maßanfertigung und Sonderbau ähnlich wie PB.
    So gibt es 2 Kurbellängen 160 oder 175mm und Kurbelweite 400 oder 440mm. Die Rückenstellung wird über ein Teleskop mit Schnellspanner geregelt. Wer allerdings über 1,95m ist und lange Arme hat, wird mit der Rückenlehne am hinteren Rahmenbügel an seine Grenzen kommen. Die Fußbügel sind der Beinänge entsprechend anpassbar. Das Alles ist auf der Homepage von Otto Bock unterRollstühle/Sport/Outdoor als Download.

    http://www.ottobock.de/mobility-solutions/aktiv-sport-und-outdoor/sport-und-outdoor/handbikes-emano3/

    In der Manfred-Sauer-Stiftung werden Handbike Wochen, mit der Möglichkeit ein eMano auszuleihen, angeboten. Leider erst wieder im nächsten Jahr. 🙁
    VG
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