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Vergleich mit und ohne E-Unterstützung

Das Thema wurde bisher 393 mal aufgerufen, die letzte Antwort ist vom 15.09.2017 um 14:11:42 Uhr.
Es gibt insgesamt 4 Beiträge von 4 unterschiedlichen Personen.
  • Vergleich mit und ohne E-Unterstützung

    handbike-andi.ch
    Sicherlich möchten einige aktive oder zukünftige Handbiker wissen, wie denn nun der Vergleich zwischen Handbikes mit oder ohne E-Unterstützung zu beschreiben ist.

    Im Juni 2016 fuhr ich, mit meinem Handbike ohne E-Unterstützung eine schöne CrossCountry-Strecke auf dem Pfannenstiel bei Zürich. Die komplette Runde misst ca 50 km und ist ein dauerndes Auf und Ab, sodass am Ende fast 900 Höhenmeter zusammenkommen. Ungefähr 1/4 der Strecke ist asphaltiert, 3/4 sind Kies und Schotterwege. Diese Tour ist beschrieben unter http://www.handbike-andi.ch/zuerich-zoo-pfannenstiel/ oder https://www.gpsies.com/map.do?fileId=hygbgtqszgmkxfsx

    Jetzt fuhr ich die identische Strecke mit einem Praschberger CompCC mit Powerbike E-Unterstützung.
    Meine Erfahrung ist nicht wissenschaftlich fundiert, also rein subjektiv.
    Ich fuhr die Strecke mit dem E-bike 16 Minuten schneller (reine Fahrzeit). Allerdings suchte ich bei der Fahrt ohne E-Unterstützung, öfters nach dem Weg und legte auch sonst ein paar längere Stops ein. Ob diese Stops nun der grösseren Anstrengung geschuldet waren, kann ich nicht beantworten.
    Ich fühlte mich nach beiden Touren ähnlich müde. Ich liess mir praktisch nur in den ersten beiden Stufen helfen, in den höheren Stufen wäre ich deutlich schneller unterwegs gewesen.
    Der einzelne Akku des Powerbikes reichte, bei meiner schonenden Fahrweise, genau für diese Tour, war genau vor der Haustüre platt, wäre ich in stärkerem Unterstützungsmodus gefahren, hätte er nicht ausgereicht. Da es sich um ein 5 jähriges Vorführ-Handbike handelt, ist gut möglich, dass der Akku nicht mehr die volle Ausdauer hat.

    Ich verfüge über etwas Kraft und Kondition und überliess nicht die gesamte Arbeit dem E-Motor.
    Das Fazit, dieses Versuches zeigt auf, dass eine solche Tour (50km / 900 Höhenmeter / Kies) mit einem E-Handbike mit zwei Akkus auch für den Gelegenheits-Handbiker realistisch ist.

    Wer hat ähnliche Erfahrungen gemacht?
    1 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 10.09.2017 um 20:10:04 Uhr
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  • re

    Blaubaer
    Weisst du was für eine Batterie verbaut war?

    Möglicherweise wurde durch das Gewicht des E-Antriebs die Unterstützung beim bergauf Fahren ausgeglichen. Der Motor hat sich also nur selbst hochgeschleppt ... Darum warst du auch gleich müde wie ohne E ­čśë

    Ansonsten habe ich bei den Stufen 1+2 die Erfahrung gemacht, dass ich (im Flachland) schneller gekurbelt habe und so die Unterstützung nicht eingesetzt hat. Bei Bergstrecken wäre das aber anders, daher nicht vergleichbar mit deiner Strecke.

    Zu Reichweiten mit E hatte ich u.a. hier geschrieben
    http://handbike.de/wp/hbforum/read/14600/
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  • bei weitem Entspannter..

    racingman
    Ich fahre seit kurzem ein Schmicking MTB mit BionX D Unterstützung und fetten Smart-Sam auf allen Felgen. Ich bin ca. 2 Monate ohne Motor gefahren, um das Bike und Verhalten erstmal kennen zu lernen und habe den BionX dann nachgerüstet.
    Ich hab jetzt schon einige Touren gemacht und kann sagen, daß ich auf keinen Fall so ausgepumpt zu Hause ankomme, wie ohne Motor. Der Durchschnittspuls liegt ca. 20-25 Schläge niedriger, als ohne Motor. Ich habe die BionX Parameter sehr verhalten eingestellt (kein Vergleich mit dem, was Handbike-Hersteller für optimal halten) und fahre das Bike aber so, wie ich es ohne Motor auch machen würde, also Schaltung richtig einsetzen. Ich kann auf Stufe 1 ca. 27 km/h in der Ebene fahren (aber wirklich nur, wenn es ganz flach ist). Bei welligen Terrain ist man mit Stufe 2 ganz gut dabei und so richtig am Berg (auch auf losen Untergrund reicht eigentlich wieder Stufe 1, da man sich eh den Weg suchen muß).
    Ich bin jetzt mal um den Wendelstein gefahren, ist alles Straße gewesen, waren 900 Hm und 70km. In Begleitung eines Rennradfahrers. Da nutzte ich die Stufen 3-4, um Tempomäßig am Berg mithalten zu können und der Akku war Zuhause immer noch ein drittel voll. Nutze aber auch bei jeder Gelegenheit das Rückladen. Soviel zum Thema Reichweite. Ich bin aber auch gut trainiert und mache sehr viel aus eigener Kraft.
  • 55 km

    Dani
    Ich fahre auch ein Comp cc mit Powerbike-Motor. ca. 500 Höhenmeter (eher mehr) Andi du kennst das vielleicht (Eschenbach Lieli Sulz um Baldeggersee hoch nach Rain danach Smpach Neuenkirch Rothenburg)auf 55 km Stufe 3 Permanent bis 4 km vor dem Ziel. Da schraubte ich die Unterstützung auf höchste Stufe, da ich noch einen Termin hatte. Zuhause angekommen, hatte ich noch halben Akku (2 von 4 Stichen).

    Konnte den Akku noch nie leeren, da ich das Bike noch nicht lang habe und nur bis 56km auf einmal gefahren bin.

    Aber mit der Unterstützung auf Stufe 3 komme ich niemals so müde an wie mit dem HB ohne Motor. Stufe 3 = halbe Leistung unterstützt mich bis ca. 16 km/h. Ebenaus kurble ich eh schneller, da klinkt sich der Motor jeweils aus.

    Bin bis jetzt voll zufrieden. Benütze es nun auch zur Arbeit. Komme damit nie verschwitzt an, da ich die Unterstützung dann hochschraube.

    Gruss aus der Zentralschweiz.

    Dani
    1 mal vom Benutzer geändert, zuletzt am 15.09.2017 um 14:11:42 Uhr
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