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Berge, Freunde und ein Jubiläum

Der Frühling hat Einzug gehalten und – auch wenn die Handbikesaison für mich schon lange eröffnet ist – durch frisches Grün und bei Kurzarmtrikotwetter fährt es sich noch einmal so schön. Zur Vorbereitung eines ambitionierten Großprojekts im Sommer ging es nun in der ersten Maiwoche nach Bozen, der Hauptstadt der Autonomen Provinz Südtirol.

Gemeinsam auf Tour: v.l. Veit, Gitti, Toni, Ingrid, Albert

Besonders freute ich mich darüber, daß diesmal auch meine bayerischen Sportfreunde mit von der Partie waren. Das Motto „Je höher – je besser“ hätte durchaus als Überschrift für die gemeinsamen Touren mit Gitti und Toni sowie Ingrid und Albert verwendet werden können, da hauptsächlich Pässe und Höhenzüge in der näheren Umgebung unserer Quartiere auf dem Programm standen.

Für mich galt es, meine Leistungs- bzw. Leidensfähigkeit bzgl. mehrtägiger Kletter-Dauerbelastung zu testen, doch auch meine Begleiter legten sich ordentlich ins Zeug. Bei unseren Touren erklommen wir Mendel- und Gampenpaß, zwei kleinere Alpenpässe westlich des Etschtals. Außerdem erarbeiteten wir uns im Handbike das Hochplateau des Ritten oberhalb von Bozen über das Sarntal auf einer Straße, die hinsichtlich der Steigungsprozente locker mit den großen Alpenpässen mithalten kann.

Überhaupt sollte man sich von den während der Ausfahrten erreichten Höhen nicht täuschen lassen. Zwar kamen wir nur beim Gampenpaß über 1500 m ü.d.M. Doch da unsere Starthöhe in Bozen bei ca. 260 m ü.d.M. lag, kann sich jeder leicht ausrechnen, daß bis zum jeweiligen Scheitelpunkt immer mehr als 1000 Höhenmeter bewältigt werden mußten. Und das üblicherweise in einem einzigen durchgehenden Anstieg.

Gleich während unserer ersten Tour gab es auch ein großes JubiläumMorgendlicher Blick von Bozen zum Rosengarten zu feiern. Mein Kamerad Toni durchbrach nämlich wenige Kilometer vor der Zielankunft die Schallmauer und gehört nun zu den Handbikern, die mehr als 100.000 km im Handbike zurückgelegt haben. Das ganze in nur 15 Jahren – eine hervorragende Leistung! Trotz all seiner Bescheidenheit, ich finde, er kann stolz darauf sein. Von mir gab’s jedenfalls dafür einen (von einem Freund) handgearbeiteten Pokal.

Zusätzlich zu unseren Fahrten in der Gruppe absolvierte ich noch einige Extratouren, zwei vor der Ankunft meiner Freunde und eine zwischendurch. Die anspruchsvollste Unternehmung war dabei die Fahrt zum Salten, von der mir hauptsächlich die gnadenlosen, weil ununterbrochen steilen neun Kilometer bis nach Jenesien in Erinnerung bleiben werden.

Übrigens, auch etliche Mitglieder des TetraTeams hatten sich zum Saisonauftakt in Südtirol eingefunden. Da ihre Unterkunft in Oberplanitzing und damit beinahe an der Straße zum Mendelpaß lag, nutzte ich die Gelegenheit gleich für einen kurzen Abstecher und besuchte meinen Begleiter Stefan von der „Test“befahrung des Elberadwegs zwischen Dessau und Dresden im Jahr 2016.

Diese Tourenwoche in Südtirol war die gelungene Generalprobe für Kommendes und hebt sich aus meinen ähnlichen Unternehmungen heraus. Denn die Berge gemeinsam mit Freunden zu erleben, ist immer noch schöner.

Neben der Tourenübersicht auf GPSies.com hier einige weitere Impressionen in einer Fotogalerie:


Ein Kommentar

  • Toni kommentierte am 9. Mai 2018

    Hallo Veit, wiedermal ein perfekter Bericht mit eindrucksvollen Bildern!
    Gruß Toni

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